Grashoppers Tegel – Lichtenrade Ost 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Gegner
Aufstellung:
Schubi – Haase, Micha, Boris, Georg – Roman, Olli, Uwe – Sascha (Willi), Alex, Christophe (Gino)
Nach den ernüchternden Spielen gegen die Titelanwärter sollte heute endlich mal wieder ein „dreier“ eingefahren werden.
Doch leider machten uns die Hitze und der ballsichere Gegner einen Strich durch die Rechnung.
Positiv war zunächst die Rückkehr von Schubi in den Kasten, was für Gino bedeutete, dass sein Ausflug ins Tor ein Ende hatte. Applaus an dieser Stelle nochmal, dass er sich dazu bereit erklärt hatte.
Das Spiel begann bei gefühlten 50°C. Dementsprechend träge wirkte auch unser Spiel. Der Gegner hingegen lies den Ball gut laufen und war durch zwei Mann aus dem Mittelfeld stets gefährlich.
Auf unserer Seite hingegen endeten die Angriffsbemühungen schon meistens bei der Ballannahme.
Der Gegner kam durch (relativ ungefährliche) Fernschüsse oder durch schnelle Doppelpässe zu Gelegenheiten. Letztendlich war aber immer noch ein Fuß dazwischen oder die (wieder genesene) Hand von Schubi.
Die besten Chancen hatten noch Christoph mit einem Kopfball und Roman mit einem Fernschuss der an den Pfosten klatschte.
Nach einer halben Stunde musste einer der gefährlichen Mittelfeldspieler verletzt das Spielfeld verlassen. Nach einem Körperkontakt mit Micha fiel der Gegner unglücklich auf den Boden und verletzte sich (wahrscheinlich) an der Schulter. Von da an ließen auch die Angriffsbemühungen des Gegners nach.
Dennoch war das Spiel hitzebedingt kein Knüller.
Das 0:0 zur Halbzeit war etwas glücklich, denn die gefährlicheren Szenen hatte der Gegner.
Pausentee im Schatten….
Die zweite Hälfte begann ähnlich der ersten.
Einzig die eingewechselten Gino und später auch Willi machten über die linke Seite Druck.
Der Gegner kombinierte zwar weiter ansehnlich, blieb jedoch im Abschluss glücklicherweise nicht zwingend.
Einzige brenzlige Situationen: Ein Freistoß aus 20m klatschte an unseren Pfosten und ein steil geschickter Stürmer fand in Schubi seinen Meister.
Auf unserer Seite waren nun auch die Chancen zur Führung vorhanden. Nach einem Doppelpass mit Olli war Gino alleine durch, doch traf nur den Pfosten. Von da sprang der Ball zum Verteidiger der vor lauter Schreck den Ball noch einmal an den Pfosten setzte. Der nachsetzende Gino konnte den Ball gegen die Abwehr dann aber nicht mehr über die Linie drücken.
In dieser Phase dann der Todesstoß.
Nach einem abgefangenen Ball wurde der Ball trotz Überzahl verloren und der gegnerische Stürmer steil geschickt. Dieser umkurvte Schubi und spielte den Ball ins Tor.
Proteste der Abwehr wegen einer Abseitsstellung blieben ungehört…
Natürlich wurde jetzt verzweifelt versucht den Ausgleich zu erzielen, doch die Hitze forderte ihren Tribut.
Der Gegner hatte nun mehr Raum und kam zu Chancen doch vergab diese und damit die Chance auf eine vorzeitige Entscheidung leichtsinnig.
Sollte sich das noch rächen?
Vielleicht, denn ein Fernschuss von Olli brachte den Keeper in Bedrängnis doch letztlich klärte er ihn zu Ecke. Unsere Offensivbemühungen wurden besser und der Gegner wurde zu Fehlern gezwungen.
In der Nachspielzeit hätte es dann beinahe noch geklappt. Mehrere Ecken, Schüsse, Kopfbälle und Freistöße flogen in des Gegner Strafraum doch landeten diese entweder am Aluminium oder an den Körperteilen der Gegner.
Somit blieb es beim 0:1 aus unserer Sicht.
Ei Unentschieden wäre aufgrund der Schlussphase nicht unverdient gewesen.
Dennoch blieben wir im dritten Spiel in Folge ohne Torerfolg und hatten den ballsichereren Gegner nie wirklich im Griff.
Jetzt heißt es im letzten Spiel noch einmal die Kräfte bündeln und den Saisonausklang versöhnlich gestalten. Dann hoffentlich auch mal wieder mit einem Tor…
FFC Lichtenrade Ost - Lichtenrader Füchse 0:5 (0:1)
Tore: alle Gegner
Aufstellung: Gino- Gork, Uwe (Micha), Willi (Dennis) , Haase - Falko, Roman, Alex, Boris, Olli- Sascha
FFC erwischte rabenschwarzen Tag und verliert verdient…
Der FFC erwartete an diesem Sa. zum Saisonende die hochmotivierten Tabellenzweiten. Die Füchse mussten bei diesem Auswärtsspiel Punkte einfahren, um in der Meisterschaft noch eine Rolle zu spielen.
Dementsprechend legten sie auch von Beginn an mit einer sehr offensiven Spielweise los.
Der FFC hingegen war taktisch defensiv ausgerichtet, da jedem durchaus bewusst war, welche Gangart der Gegner vorlegen würde.
Die erste Möglichkeit direkt vom Mittelpunkt weg gehörte den Gästen und landete zunächst noch sicher in Ginos Armen.
Die Angereisten spielten weiter munter auf und setzten den FFC gleich unter Druck. Ohne ihr eigenes Spiel entwickeln zu können, reagierten die Hausherren nur auf die Angriffe des Gegners und waren damit auch ausreichend beschäftigt.
Während die langen Bälle aus der Gästeabwehr m. u. eine leichte Beute für die FFC- Defensive waren, hatten die Manndecker mit ihren nicht ungefährlichen Gegenspielern ganz gut zu tun. Diese sorgten stets für Unruhe in der Hälfte der Gastgeber und verlangten die volle Konzentration ab.
Im Offensivbereich wirkte der FFC in dieser Partie so gut wie gar nicht. Die einzige Spitze war zwar bemüht, vermochte es aber weder die Gegenspieler ausreichend zu beschäftigen noch zu binden und erfuhr auch nicht genug Hilfe, um irgendetwas wirkungsvolles auf die Beine zu stellen.
Auch Standardsituationen verrauchten ungenutzt ungefährlich und brachten den gegnerischen Keeper zu keinem Zeitpunkt in dieser Begegnung aus der Ruhe.
Gino hingegen ackerte mühevoll und band das Aluminium in seine Abwehrstrategie mit ein: 2 Mal klärte die Latte für ihn stellvertretend.
Den ersten Gegentreffer konnten jedoch auch beide in Kollaboration nicht verhindern.
Nach etwas mehr als 30 Min Spielzeit wurde einer der gegnerischen Spieler lang geschickt. Da sich keine mitgelaufene Anspielmöglichkeit bot, setzte sich der Stürmer an der linken äußeren Ecke des 16ers mühevoll gegen seinen direkten Gegenspieler durch und zirkelte einen Sonntagsschuss ins lange Eck. 0:1...
Der sich bereits abzeichnende Rückstand war hergestellt.
Viel ereignete sich danach nicht mehr in Hälfte 1.
Der FFC vermochte es nicht, die sich ihm m. u. bietenden Freiräume auszunutzen, sodass es mit diesem Resultat in die Kabine ging.
Pausentee und so…
Personell sowie taktisch unverändert begann der FFC auch die zweite Halbzeit. Die erste hatte noch gezeigt, was man zu erwarten und gleichfalls zu verändern hatte.
Und obwohl der FFC offensiv harmlos blieb, gelang es der Abwehr allmählich die gegnerischen Versuche besser abzufangen und zu unterbinden.
Die Gäste wurden zusehends nervöser, in Anbetracht ihres geringen Vorsprungs und der unterbundenen Bemühungen.
Die Hausherren nahmen zögerlich das Zepter in die Hand und kamen etwas besser in die Partie. Doch nur zaghaft aufkeimende Ideen der Hoffnung wurden nach einem Eckstoß und dem draus folgenden 0:2 schnell unterbunden:
Eine nicht ganz enge Manndeckung und die unerfahrene Fehleinschätzung des Goalie- Neulings begünstigten den zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden Gegenschlag. Die Ecke verwandelte der kleinste Stürmer im 16er per Kopf…
Roger reagierte und setzte alles auf eine Karte. Die komplette Innenverteidigung wurde gegen Micha und Dennis ausgewechselt, die beide der Offensive noch einige Impulse verleihen sollten.
Doch das Vorhaben gelang nicht ganz so wie erwartet. Die auf drei Mann reduzierte Abwehr bekam die gegnerischen Stürmer nicht so ganz in den Griff und musste einen Doppelschlag hinnehmen.
Der FFC spielte weiter und versuchte irgendwie zu Chancen zu kommen, aber an diesem Vormittag fehlte einfach das bis zum Ende durchdachte Konzept, sodass Einzelleistungen planlos verpufften und etwaige Hereingaben versandeten und von wem auch immer geklärt werden konnten.
Das später folgende 0:5 war rein kosmetischer Natur und konnte an der schwachen Vorstellung nicht mehr wirklich viel ändern.
Fazit:
Eine weitere bittere, allerdings diesmal verdiente Niederlage.
Der FFC kann von nun an befreit aufspielen und wird dann auch wieder zu Toren und Siegen kommen!!
Kopf hoch, Männer!!
Bericht: Willi
08.05.2007
Knallrot Wilmersdorf - FFC Lichtenrade Ost 5:0 (3:0)
Tore: alle der Gegner, 5:0 (FE)
Aufstellung: Gino- Georg, Micha, Willi, Olli - Falko, Boris, Uwe (Frank), Dennis (Sascha)- Roman, Alex
Fußball IST ungerecht! Roger hat irgendwie recht…
Unter ergiebigen Regengüssen traf man sich zur “englischen Woche”, um das Spiel vom kommenden Wochenende vorzuziehen.
Ohne den verletzungsbedingt fehlenden Stammkeeper und mit den angeschlagen Uwe (Zerrung) und Boris (Fieber), standen die Vorzeichen auf Seiten der Gäste für diese Partie nicht wirklich günstig. Fränkie kam als Aushilfe, ein Danke dafür!
Während für den FFC ein versöhnlicher Saisonabschluss vor sich selbst gilt, geht es bei Wilmersdorf noch um die Meisterschaft.
Und so eröffneten die Gastgeber auch die Partie:
Mit dem Selbstbewusstsein eines Spitzenreiters und eines hohen Auswärtssieges aus der Vorwoche, gab Knallrot den Ton an. Der FFC versteckte sich nicht, nahm die Partie an, hatte jedoch zunächst ein wenig Mühe sich auf das hohe Tempo und die Rotationsprinzipien der Hausherren einzustellen.
Nichts desto trotz unterliefen der Lichtenrader Abwehr exakt die selben Fehler wie in den Vorwochen. Nach einer Standardsituation und einem missglücktem Abwehrversuch, stand ein gegnerischer Stürmer allein gelassen am 2. Pfosten und benötigte aus wenigen Metern Torentfernung kein großes Talent um den frühen Rückstand herzustellen… 1:0
Lichtenrade befand sich mal wieder in seiner “üblichen Viertelstunde”. Und das frühe Gegentor trug nur bedingt zur Spielsicherheit der Gäste bei.
Wilmersdorf verfolgte weiterhin seine Spielweise und machte Druck.
Erneut war es eine Hereingabe der Gastgeber, die von einem Gegner am langen Pfosten verwertet werden konnte. Am Schuss entgegen Ginos Laufrichtung, war der Torwart-Neuling zwar noch dran, konnte aber den nächsten Rückschlag nicht verhindern. 2:0 und der vorläufige Fehlstart war perfekt…!
Paradoxer Weise fing sich der FFC nach diesem Gegentreffer und entwickelte seinen Spielaufbau.
Die interessanteste Spielphase der Partie brach an. Lichtenrade konnte von nun ja “befreiter” Aufspielen und erarbeitete sich mehr und mehr seine Möglichkeiten. Torraumszenen entstanden auf beiden Seiten, es ging hoch und runter.
Sicherlich wurde auf Grund der widrigen Platzverhältnisse nicht allzu viel Kombinationsfußball geboten, aber umkämpfte Bälle in Tornähe führten zu Standardsituationen, die wiederum die nächsten Möglichkeiten einleiteten.
Inmitten der Lichtenrader Angriffsbemühungen unterlief einem Abwehrspieler in Nähe der Mittellinie ein unglücklicher Klärungsversuch. Der Ball prallte am Gegenspieler ab, flog in Richtung FFC- Kasten und der Gegenspieler hinterher. Doch die Situation war noch nicht entschieden, da der schnelle Abwehrrecke seinen Lapsus fast ausgebügelt hätte. Die nicht routinierte Abstimmung zwischen Ersatzkeeper und Abwehrspieler wusste dann der Gegner jedoch optimal auszunutzen hob den Ball -in der Sekunde des Zögerns- über Gino hinweg. 3:0... Ein weiterer Schock, ob der vermehrten Möglichkeiten, die sich der FFC erarbeitete.
Die Gäste ließen nicht nach und wollten sich nicht so abschlachten lassen. Chancen wurden jedoch leider nicht genutzt bzw. konsequent bis in den Abschluss umgesetzt.
Eine der besseren Möglichkeiten hatte Olli, der erneut am besten wusste wo genau Willis Freistöße aus dem Mittelfeld runterkommen. Doch den leicht unpräzisen jedoch harten Schuss parierte der knallrote Torhüter stark.
Ziemlich bedröppelt ging's nicht zum Pausentee, sondern in den kleinen Unterbau an der Seitenlinie…
In Hälfte 2 nahm der FFC den Schwung aus der zweiten Hälfte der 1. Halbzeit mit und wollte die in der Halbzeitpause angesprochenen Anschlusstreffer unbedingt in die Tat umsetzen.
Und es hatte auch den Anschein, dass dies gelingen könnte. Die Gäste waren nun von Beginn an die Spiel bestimmende Mannschaft und ließen Wilmersdorf nicht zur Ruhe kommen. Ähnlich wie in der 1. Hälfte gab es nicht unbedingt ansehnlichen Fußball, aber die Hausherren wurden permanent beschäftigt, dabei gestört ihr Spiel aufzuziehen und befanden sich kaum in der Hälfte der Lichtenrader.
Diese hingegen arbeiteten weiter eifrig, spielten offensiver und suchten ihre Möglichkeiten weiterhin in Frei- und Eckstößen.
Doch die Wilmersdorfer Defensive konnte stand- und das Ergebnis aufrecht erhalten.
Es war zum Verzweifeln an diesem Vorabend. Vorne fehlt irgendwie das nötige Glück, während hinten die schlimmsten Gegentore fielen.
In der Sturm- und Drangphase des FFC schickte ein Gegner seinen Mitspieler mit einem langen Pass auf die Reise in die Lichtenrader Hälfte. Zwar konnte der zuständige Abwehrspieler den Stürmer wieder stellen, doch die Unstimmigkeiten und fehlende Abstimmung mit dem eigenen Keeper verhalfen dem Gegner zum 4:0... Ein bitteres Gegentor, angesichts der kämpferischen Leistung sowie der Aufholjagd, die der FFC unternahm.
Die attraktivste Spielphase dieser Begegnung endete allmählich wieder und die Partie wurde zerfahrener.
Die Hausherren konnten mit der sicheren Führung im Rücken das Spiel runterspielen, wohingegen die Gäste konsterniert die Welt nicht mehr verstanden.
Fouls unterbrachen die Begegnung nun des Öfteren. Ein Lichtenrader wurde zudem mit Gelb- Rot des Platzes verwiesen, sodass der FFC die Restspielzeit in Unterzahl absolvieren musste.
Wilmersdorf nahm das Zepter gleichgültig wieder in die Hand und bekam noch einen Elfmeter zugesprochen. Wenn man den Ball im eigenen 16er annimmt statt ihn wegzuschlagen und sich nur noch mit einer Gretsche zu helfen weiß, ist solch eine Entscheidung auch mehr als vertretbar.
Dem 5:0 war in dieser Partie nicht mehr viel hinzuzufügen…
Fazit: Der FFC hatte starke 60 Min. und war in diesen ebenbürtig. Ein Punkt wäre sicherlich verdient gewesen.
In Anbetracht der restlichen 30 Min, diesen individuellen Fehlern und dem daraus resultierendem Endergebnis muss man allerdings die Hände vors Gesicht schlagen…
Biber SC - FFC Lichtenrade Ost 2:3 (2:3)
Tore: 1:0 Gegner , 1:1 Olli , 1:2 Alex (FE) , 2:2 Gegner , 2:3 Boris
Aufstellung: Schubi - Uwe, Micha, Willi, Haase - Falko, Boris, Alex, Olli - Roman, Sascha
Besondere Vorkommnisse: Gelb - Rot und Rot für Lichtenrade
FFC bleibt standhaft…!!
Nachdem der FFC letzte Woche leichtfertig sein Saisonziel verspielt hat, hatte sich die Truppe an diesem Sa. vorgenommen Wiedergutmachung, vor allem auch für Trainer Roger, zu betreiben.
Lediglich 3 Punkte lagen die Gäste hinter den Hausherren zurück und dass ihnen dieser Abstand zu gering ist, zeigten Biber von Beginn an.
Sie nahmen sofort das Heft in die Hand, scheuten keinen Körperkontakt und versuchten technisch versiert ihr Spiel aufzuziehen. Lichtenrade wusste was kommen würde und stellte sich auf den gegnerischen Spielstil ein.
Die schnellen, quirligen Gegner wurden früh gestört und beim Spielaufbau gehindert. Es zeichnete sich ab, dass enge Manndeckung, gezieltes Stören und Laufpässe in die Räume für den FFC ein Arbeitsspiel werden würden.
Ein langer Ball führte das 1. Tor herbei.
Durch ein Missverständnis zwischen Haase und Willi, die beide mit dem Kopf klären wollten und das Kopfballduell gegeneinander verloren, kam der gegnerische Stürmer unverhofft an den Ball und legte im 16er quer, sodass sein Mitspieler trotz Uwes Gegenwehr keine größeren Probleme mehr hatte die Kugel unterzubringen. 1:0...
Der FFC steckte nicht auf und brachte sich von nun an mehr ins Spiel ein.
Kurze Zeit später:
Willi brachte via Freistoß einen langen Ball von der Mittellinie in den gegnerischen 16er. Die Luftschlacht konnte keiner für sich entscheiden, wodurch das Spielgerät dem Geburtstagskind vor die Füße fiel. Olli verwandelte souverän und beschenkte sich, sein Team und die Leute an der Seitenlinie mit dem 1:1...!!
Die Partie war wieder offen und wurde von nun an dementsprechend geführt.
Die nächste Aktion gehörte wieder den Gästen:
Roman setzte sich im gegnerischen Strafraum durch und wurde gelegt. Elfmeter!! Sicher verwandelte Alex zur 1:2 Führung…!!
Biber war irritiert und musste reagieren. Sie versuchten es weiterhin mit schnellen Läufen und flachen Pässen.
Ein Gegenspieler wurde an der Seitenlinie in der Nähe der Eckfahne vom FFC- Abwehrorganisator gestellt und legte auf seine nachrückenden Kollegen ab. Dieser flankte mit dem Mute der Verzweiflung auf seinen Mitspieler der ganz alleine im Strafraum am langen Pfosten wartete, annehmen musste und Schubi überwinden konnte. Erneut ein Ausgleich, 2:2...
Trotz des kapitalen Stellungsfehlers sowie dem damit verbundenen kurzen Schocks, nahm der FFC die Herausforderung an und hatte erkannt, wo die Schwächen des Gegners lagen.
Die Partie hatte ein hohes Tempo und bot zahlreiche “Nettigkeiten” für die Betrachter und Mitgereisten an der Seitenlinie.
Darunter fällt auch das letzte Tor dieser Partie:
Mit einer Präzisionsflanke bediente Falko aus dem linken Halbfeld, den am 16er lauernden Boris, der die Hereingabe sehenswert mit der Brust annahm und wunderschön volley verwandelte… das 2:3!!
Mit diesem Halbzeitstand ging es in die Kabinen…
Die zweite Halbzeit versprach auf Grund der Ereignisse aus der 1. Brisanz und hielt den Puls bei allen Beteiligten hoch.
Mit der Führung in der Hinterhand fokussierte sich der FFC zunächst auf eine sichere Defensive und war darauf eingestellt, dass der Gegner so schnell wie möglich ausgleichen würde wollen.
So entwickelte sich die zweite Hälfte zu einer Abwehrschlacht. Die Gäste konzentrierten sich nur noch aufs Klären der Bälle und Unterbinden der Angriffsbemühungen.
Biber agierte hektisch und häufig durchschaubar, hielt aber den FFC in Atem. Dieser beschränkte seine Offensive auf das Schicken der eigenen Leute mit möglichst langen Bällen.
Viel sprang dabei nicht mehr heraus, Biber drückte weiter.
Kurios wurde es, als zwei Spieler des FFC kurz hintereinander des Feldes verwiesen wurden.
Mit nur noch 8 Feldspielern musste der FFC dagegenhalten und die Punkte über die Zeit retten. Das Spiel dauerte jedoch noch ca. 20 Min…!!
Biber brachte einen weiteren Stürmer, stellte um und warf alles nach vorne. Doch die Versuche blieben unterm Strich zu hektisch und konnten geblockt, geklärt oder abgelaufen werden.
Außer einem Kopfball der die Latte touchierte und zwei Schüssen die Schubi sicher parierte, kam nichts wirklich zählbares bei rum.
Der FFC kämpfte sich letztendlich über die Zeit und konnte drei wichtige Punkte entführen…
Fazit:
Zwar wenig schön, aber mit der richtigen Taktik erkämpft sich der FFC diesen Auswärtssieg!! Wenn man dem Ansturm so lange standhält, vielleicht auch nicht ganz unverdient…!?!
(!Schöner Sieg, Männer!)
14.04.2007 Halker Zeile
FFC Lichtenrade Ost – Living Legends Neukölln 1:2 (0:0)
Aufstellung: Schubi – Olli, Micha, Willi (Pepper), Georg - Sven (Falko), Boris, Uwe, Gino (Haase), Roman, Alex
Tore: 0:1, 0:2 Gegner, 1:2 Roman
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze…
Damit ist auch schon fast alles gesagt.
Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass Neukölln einen überraschend guten Fußball gespielt hat und mit dieser Leistung sicherlich ein Aufstiegskandidat wäre.
Außerdem sollte man noch sagen, dass wir die meiste Zeit einen ausgesprochen schlechten Fußball gespielt haben.
Erwähnenswert ist noch, dass uns erst nach dem 0:2 anscheinend richtig bewusst geworden ist, dass wir dieses Spiel verlieren werden wenn wir nicht anfangen vernünftig zu spielen.
Man könnte schreiben, dass wir mindestens fünf 100%ige Torchancen hatten und der Gegner nur eine.
Man könnte schreiben, dass aber diese eine Torchance zum 0:1 führte und ein katastrophaler Fehler der Hintermannschaft war.
Vielleicht könnte man sagen, dass beim 0:2 auch ein bisschen Glück dabei war.
Dann könnte man noch sagen, dass wir die letzten 20 Minuten absolutes Powerplay gespielt haben aber der Ball ums verrecken nicht ins Tor wollte.
Natürlich würde man schreiben, dass Romans Tor aus 20m zwar schön war aber leider zu spät kam.
Dann könnte man über den Siegeswillen philosophieren oder über mangelnden Einsatz.
Man könnte über Glück und Pech reden.
Oder man sagt einfach nur:
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze…
Bericht: Olli
31.03.2007 Halker Zeile
FFC Lichtenrade Ost - Rudower Kickers 2:0 (0:0)
Tore: 1:0 & 2:0 Roman
Aufstellung: Schubi - Gork, Olli, Willi, Micha - Sven, Uwe, Boris, Falko (Gino) - Alex (Christophe) , Roman (Fränkie)
FFC? Zweiiiii!! Rudower Kickers? Nuuuuuulll!! Danke! Biiiiiiiiiiiiitteeeee!!
Während die Gäste mit einer Reihe von Misserfolgen anreisten, konnte der Gastgeber auf fast alle Spieler zurückgreifen. Fränkie gilt ein Dank für das frühe Aufstehen und Aushelfen.
Die Partie begann munter, wollten doch die Rudower ihre Negativserie beenden und LOst seine Serie fortsetzen.
Somit begann ein munteres Spiel, bei dem die Gäste in den ersten Minuten ein leichtes Übergewicht für sich verbuchten, der FFC aber unbeeindruckt gegen hielt.
Beide Mannschaften erarbeiteten sich ihre Möglichkeiten zunächst mühsam, da der jeweilige Gegenüber stets entschlossen dagegen hielt. Für beide Teams sprangen Torschüsse und Eckbälle heraus, die auf beiden Seiten immer geklärt wurden.
Für den ersten größeren Aufreger sorgte dann Lichtenrades drahtiger Abwehrrecke, der den gegnerischen Angreifer mit einer Grätsche am Strafraum zu Fall brachte. Elfmeter!!
Den fälligen Strafstoß führte der Gefoulte selbst aus und fand -in dem heute besonders starken Schubi- seinen Meister. Der FFC- Keeper hielt den Ball und sein Team im Spiel.
Die Partie war nach dieser Tat emotional geladener. Es kam zunehmend Hektik in die Partie, die vom Schiri eigentlich hätte beruhigt werden sollen.
In der ersten Hälfte wurden die Hausherren des Öfteren mittels Standardsituationen gefährlich. Doch gelang es aus teils guten Freistößen aus dem Halbfeld und einigen Hereingaben über die Flanken kein Kapital zu schlagen. Fragwürdig war zudem ein Foul an Alex im 16er der Gäste, welches dem zum Elfer führenden in nichts nachstand, und nicht geahndet wurde.
In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es bei doch recht warmen Temperaturen zum Pausen - (Eis-)Tee…
Nachdem auf beiden Seiten keine Tore gefallen waren, befanden sich die Gastgeber in der Position, in der sie und ihr Coach den Gegner gerne haben wollten.
Und die Partie begann fulminant:
Kurz nach dem Anpfiff spielten die Gäste erst einmal einen ruhigen Ball in den eigenen Reihen. Dagegen hatten die Lichtenrader Offensivkräfte Einwände und eroberten das Spielgerät. Roman ergatterte die Kugel kurz hinter der Mittellinie und begann seinen Sturmlauf. Statt auf den mitgelaufenen, sich anbietenden Sven nach rechts außen zu legen, tankte sich Rambo- Roman durch vier Abwehrspieler durch und konnte die Kirsche im gegnerischen Kasten unterbringen. 1:0...!! Der Blitzschlag, so kurz nach der Pause.
Von nun an bekam die Begegnung mehr Esprit. Die Angereisten schickten sich an den Ausgleich zu erzielen und kamen auch zu ihren Möglichkeiten.
Bedingt durch die ersten Auswechslungen hatten der FFC auch m. u. seine Mühe dem Ansturm standzuhalten. In letzter Instanz unterstützt von ihrem Keeper, konnte aber alle Chancen vereitelt werden.
Diese mehrten sich inzwischen auf beiden Seiten. Sowohl Sven als auch Alex hatten den Ausbau der Führung auf dem Kopf bzw. Fuß.
Es ergab sich ein munterer Schlagabtausch. Dass dies evtl. auch von einigen Spielern zu sehr beim Wort genommen wurde, blieb leider des Öfteren vom Unparteiischen nicht angemessen geahndet. Zahlreiche taktische Fouls der Rudower wurden nicht als solche gewertet und angemessen bestraft…
Gino leitete aufmerksam den zweiten Treffer für die Gastgeber ein. Den abgefangen Steilpass des Gegners leitete er an Willi weiter. Dieser schickte Roman in den freien Raum, wo jener noch einen Gegner aussteigen ließ und kompromisslos mit einem starken Schuss ins lange linke Eck verwandelt.
Das 2:0 und die Entscheidung an diesem Vormittag!!
Die Partie war entschieden und plätscherte mehr oder weniger ihrem Ende entgegen.
Von beiden Mannschaften wurden noch einige Nicklichkeiten, aber nie grobe Unsportlichkeiten ausgetauscht.
Es blieb bei diesem Ergebnis. Der FFC kann seine kleine Erfolgsserie fortsetzen.
Fazit:
Frei nach R. Sussek: Der FFC zeigte heute eine seiner stärksten, wenn nicht sogar die stärkste Mannschaftsleistung…!!
Dem ist nichts hinzuzufügen… Außer vielleicht: Tolles Spiel, Männer!! Mit starken Leistungen eines jeden Einzelnen!!
Bericht: Willi
24.03.07 Markgrafenstr.
FC Flughafen Tempelhof - FFC Lichtenrade Ost 0:3 (0:0)
Aufstellung:
Schubi – Olli, Sven, Georg – Falko (Schmitti), Uwe, Boris, Roman, Gino (Pepper) – Alex, Sascha (Christophe)
Tore: 0:1 Pepper, 0:2 Olli, 0:3 Uwe
Gegen das momentane Schlusslicht der Tabelle sollte der erste Auswärtssieg in der Rückrunde eingefahren werden.
Trotz der Ausfälle von Willi und Micha fand sich eine schlagkräftige Truppe ein, die gewillt war den Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen. So lautete auch die Vorgabe vom Trainer, der dieses Spiel als „das bisher schwerste“ ausrief.
Die ersten Minuten begannen viel versprechend. Wir setzten den Gegner früh unter Druck und kamen besonders über Falko und Boris zu guten Angriffen. Leider endeten die Angriffe meist am gegnerisches 16er, so dass wirkliche Torchancen Mangelware waren. Tempelhof stand sehr tief und so hingen unsere Stürmer lange Zeit in der Luft. Die größten Chancen hatten Sven mit einem 30Meter Schuss der sein Ziel nur knapp verfehlte und Sascha. Letzterer kam nach einer Flanke am 5 Meterraum an den Ball. Leider landete der Volleyschuss genau in den armen des Keepers.
Tempelhof selber kam durch lange weite Bälle auf die Stürmer oder durch Konter zu Chancen, die jedoch entweder von den Abwehrspielern abgelaufen oder durch Schubi geklärt wurden.
Mit zunehmender Spielzeit wurden wir angesichts des unbefriedigenden Spielstandes etwas ungeduldig und das Niveau der Partie nahm ab.
So ging es mit einem für uns absolut unzureichenden 0:0 zum Pausentee.
In der zweiten Halbzeit kam Pepper für Gino. Alex zog sich ins Mittelfeld und Pepper ging in den Sturm.
Der Wechsel machte sich auch gleich bemerkbar.
Alex hatte im Mittelfeld mehr Ballkontakte und unser Spiel wurde schneller nach vorne getragen. Unsere besten Chancen hatten wir wenn wir Tempelhof erneut früh unter Druck setzten.
So entstand dann auch das erlösende 0:1. Ein verunglückter Abschlag des Keepers landet beim früh störenden Pepper, der sofort zum Tor zog und die Kugel eiskalt in die Maschen setzte.
In der Folge wurden wir jedoch etwas fahrlässig.
Tempelhof schien noch einmal Morgenluft zu wittern und kam nun verstärkt zu Torchancen. Die größte Möglichkeit vereitelte Schubi als er einen 16 Meter Schuss unter der Latte wegkratzte. Allerdings segelte er auch wenige Minuten später unter eine Ecke hindurch, aus der Tempelhof zum Glück kein Kapital schlagen konnte.
Die nächsten Wechsel standen an.
Schmitti kam für Falko und Christophe ersetzte Sascha und kam somit nach seiner schweren Verletzung wieder zu seinem ersten Einsatz.
Mit den neuen frischen Spielern kam auch wieder frischer Wind in unsere Angriffe.
Nach einer Ecke für uns kam Uwe im Strafraum zum Kopfball. Sein Geschoss flog jedoch knapp am langen Pfosten vorbei. Der Keeper wäre wohl machtlos gewesen.
Tempelhof ging nun anscheinend die Puste aus und unsere Chancen häuften sich.
Roman trieb einen Angriff über Rechts nach vorne und legte in Höhe des Strafraums auf den durchstartenden Olli ab. Dessen Flanke fand zwar nicht den Kopf eines Mitspielers dafür aber den Weg durch den Strafraum über den Keeper hinweg in die lange Ecke des Tores.
0:2 und damit wohl endlich die Vorentscheidung.
Den Schlusspunkt setzte Uwe, als er nach einem durcheinander am Strafraum den abprallenden Ball vor die Füße bekam und die Kugel aus kurzer Distanz in die kurze Ecke drosch.
Fazit: Aufgrund einer großen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein verdienter Sieg. Dazu noch zum zweiten Mal in der Saison zu Null gespielt. Weiterhin mit Pepper und Olli die Torschützenliste um 2 Spieler erweitert und in der Tabelle einen weiteren Platz erkämpft. Viel besser hätte es wohl für uns nicht laufen können...
Bericht: Olli
17.03.2007 Halker Zeile
FFC Lichtenrade Ost - SC Bison 5:2 (1:)
Tore: 1:0 Alex (FE) , 1:1 Gegner , 2:1 Boris , 3:1 Sascha , 3:2 Gegner , 4:2 Uwe , 5:2 Sascha
Aufstellung: Schubi - Gork, Micha (Olli), Haase - Gino, Boris, Sven, Uwe, Roman - Alex (Marci), Sascha
Der FFC kämpft sich in wechselhaftem Spiel zu schönem Sieg…
Angeschlagen nahmen Pepper und Willi, neben den einsatzfähigen Olli und Marci (DANKE fürs Aushelfen!!) bei windigem und nassem Wetter ihre Plätze an der Seitenlinie ein.
Von Beginn an nahmen die Gäste das Spiel in die Hand und der FFC benötigte wie in der Vorwoche seine Minuten, um in die Partie zu finden. Während Bison sich munter einspielte und mit seinen Bemühungen auch vor dem Lichtenrader Tor auftauchte, konzentrierten sich die Gastgeber zunächst auf ihre Verteidigung und auf das Beibehalten des Spielstands.
Nur allmählich löste der FFC seine Verkrampfung und drang in die Hälfte des Gegners vor. Schubi war es bis zu diesem Zeitpunkt zu verdanken, dass er nicht nur stark die gegnerischen Bälle, sondern auch seine Truppe im Spiel hielt. Diese bemühte sich über beide Flügel dem Bison- Kasten zu nähern und wurde dafür mit Eckbällen belohnt.
Doch im Großen und Ganzen war auf der Gastgeberseite eine gewisse Lethargie spürbar; es war zu ruhig, zu wenig spritzig und man fühlte sich angesichts der Leichtsinnsfehler beim Kurzpassspiel sehr an das Bluechips - Match erinnert.
Als Sven durch die Mitte in den gegnerischen Strafraum eindrang, bekam er von seinem Gegenspieler ein Rempler mit und vom Schiri einen Elfer zugesprochen. Eine vertretbare Entscheidung die Alex konsequent mit einem sicheren Schuss zur Führung ausbaute. Ein etwas schmeichelhaftes 1:0 zu diesem Zeitpunkt…
Bison versuchte noch zum Ende der ersten Hälfte irgendwas an dem Ergebnis zu drehen, doch es blieb bei der Führung.
Mit 1:0 ging man in die trockene Kabine und hätte einen Pausentee gebrauchen können…
Zum Auftakt der zweiten Hälfe zeigte sich ein ähnliches Bild, wie zu Beginn der ersten: Bison suchte mit aller Gewalt den Torabschluss.
Nachdem Schubi erneut diverse Großchancen vereiteln konnte, gelang es einem Gegenspieler über die rechte Seite des FFC durchzudringen und die Kugel im FFC - Tor unterzubringen. Das absehbare 1:1...
Der FFC war irgendwie nicht wirklich geschockt, obwohl die Gäste jetzt ihren psychologischen Vorteil auszunutzen versuchten und weiter das Spiel machen wollten.
Doch: Nach einem Einwurf in Nähe der Bison - Eckefahne, nahm Sven den Ball im 16er an, drehte sich geschickt um den Gegenspieler und legte von der Grundlinie auf den am 5er lauernden Boris ab, der den Ball ins Gehäuse schob.
In der Sturm- und Drangphase der Gäste machten die Hausherren das überraschende 2:1...!!
Das neue Resultat gab dem FFC den nötigen Impuls, während die Gäste etwas verwirrt und wie von der Rolle wirkten. Dies schlug sich auch auf ihr Spiel nieder, sodass der Gastgeber das Heft in die Hand nahm und Bison unter Druck setzte.
Dass dies zu sofortigem Erfolg führte, war einer der überraschenden Wendungen an diesem “sonnigen, trockenen” Vormittag.
Bedroht von den Lichtenrader Offensivkräften, fabrizierte die Bison - Abwehr einen gern gesehen Fußball - Klassiker:
Den zu kurz geratenen Rückpass zum Schlussmann, erahnte der fleißige Sascha, nutze seine Schnelligkeit und konnte alleine vor dem Tor die Bude zum 3:1 machen…!!
Der FFC kam zurück und dominierte nach diesem Ergebnis gegen nun mehr Fehler fabrizierende Gäste die Partie.
Kurze Zeit später hatte der diesmal im Mittelfeld agierende Olli, die größtmögliche Chance den Sack vorzeitig zu zumachen.
Nach einem sehenswerten Doppelpass vor dem gegnerischen Strafraum, stand der gewohnte Abwehrspieler alleine vor dem Keeper, welcher den zu ungenauen Versuch abwehren konnte. Eine vergebene Großchance, die sich beinahe noch hätte rächen können.
Denn Bison erzielte den Anschlusstreffer:
Nach einem Pass aus dem Mittelfeld in die linke Lichtenrader Strafraumhälfte, legte ein Bison- Stürmer sehr abseitsverdächtig auf seinen mitgelaufenen Mitspieler quer. Das 3:2...
Doch der FFC machte an diesem Tag die Tore in den richtigen und wichtigen Momenten.
Uwe war es, der seine Leistung mit dem entscheidenden Treffer zum 4:2 aus selber Situation, aus der Olli zuvor vergab, belohnte.
Von Bison, die vielleicht angesichts des ungewöhnlichen Spielverlaufs konsterniert waren, kam in der Folgezeit - abgesehen von einem Schuss an die Latte - nichts mehr.
Lichtenrade hatte sogar noch die Möglichkeiten die Führung höher zu gestalten. Nach einer Flanke von Marci kam Sascha nur einen Schritt zu spät und nicht mehr wirklich an den Ball. Aus weniger als 10m hätte der Goalie wohl nicht mehr viele Abwehrmöglichkeiten gehabt.
Dass es richtig und erfolgreich ist den gegnerischen Abwehrspieler konstant unter Druck zu setzen, demonstrierte Sascha nicht nur sich selbst.
Als Bisons letzter Mann gegen den angreifenden Sascha den Ball vertändelte, krönte dieser seine Leistung mit einem weiteren Tor und stellte das Endergebnis her.
Fazit:
Nach holpriger erster Halbzeit gelingt dem FFC in Hälfte 2 ein ansehnliches Comeback… Nicht nachzugeben und den Gegner konsequent in Bedrängnis zu bringen(!!) zahlt sich eben aus, Männer!! Schöner und wichtiger Sieg!!
Bericht: Willi
10.03.2007
Bluechips - FFC Lichtenrade Ost 3:1 (2:1)
Tore: 1:0 Gegner, 2:0 Gegner, 2:1 Boris, 3:1 Gegner
Aufstellung: Schubi - Georg, Olli, Willi - Gino, Uwe, Haase, Sven, Boris - Sascha, Roman
Erste Niederlage in diesem Jahr…
Weil zwei Spieler zur Arbeit mussten, stellte Roger die Startformation um und ließ Alex, Micha und Pepper zu Beginn auf der Bank Platz nehmen.
Der Gegner war noch allen gut bekannt, errang der FFC mit motivierter Leistung doch erst drei Wochen zuvor einen 2:0 Heimsieg gegen Bluechips.
Mit der Motivation einer Heimmannschaft starteten dieses Mal die Gastgeber in die Partie und erwischten den FFC auch prompt kalt.
Vielleicht bedingt durch die personelle Umstellung waren die Gäste noch ziemlich ungeordnet und konnten den ersten Gegentreffer nach nur wenigen Minuten nicht verhindern.
Über die - aus FFC-Sicht - rechte Seite legte ein Gegenspieler auf Höhe des 16ers quer, sodass sein Mitspieler sich nicht lange bitten ließ und aus 17m mit einem flachen Schuss Schubi keine Chance ließ. 1:0...
Ein schneller Rückschlag für den FFC, der eigentlich wachrütteln sollte, doch das Spiel machten zunächst weiterhin die Gastgeber.
Während Lichtenrade vergebens versuchte etwas Linie in sein Spiel zu bringen, stürmte Bluechips weiter vehement in die Hälfte der Gäste. Und so kam es nur wenige Minuten später zum nächsten Gegentreffer:
Ein zugeteilter, aber trotzdem fahrlässig allein gelassener Stürmer erlief sich an der Mittellinie schneller als der Lichtenrader Gegenspieler den langen Ball und legte im Strafraum zu seinem Mitspieler ab. Dieser hatte aus ca. 11m keine große Mühe den Vorsprung auszubauen. 2:0... Und der perfekte Fehlstart für den FFC.
Von nun an gestaltete sich die Partie etwas ausgeglichener. Die Gäste, die ja nun “befreit” und ohne was zu verlieren aufspielen konnten, versuchten das Heft in die Hand zu nehmen, aber es gelang an diesem Vormittag einfach nicht viel. Mit dem nassen, schnellen und zudem sehr kleinen Platz kamen die Gastgeber einfach besser zurecht als die Angereisten.
Bluechips stellte mit wenig Laufarbeit die Räume zu und störte früh. Den Lichtenradern bereiteten an diesem Tag einfachste Aktionen wie genaue Pässe, sichere Annahmen und - bei diesem Geläuf- das flache Kurzspaßspiel einige Schwierigkeiten. Flüssig vorgetragene Spielzüge waren Mangelware, gewollte und zwingende Aktionen fanden leider so gut wie gar nicht statt.
Auch die Schwäche des gegnerischen Keepers - jedes Schüsschen abtropfen oder fallen zu lassen - konnten die Gäste trotz ihrer schnellen Stürmer nicht zu ihrem Vorteil nutzen.
Trotzdem kämpfte und bemühte sich der FFC und kam meist über Standardsituationen zu seinen besseren Möglichkeiten.
Aus Ecken oder Freistößen sprangen dann auch die einzigen “hochkarätigen” Chancen raus.
Nachdem es bei einem Durcheinander im Bluechips - Strafraum, bei dem jeder mal aufs Tor schoss und jeder mal klären durfte, stark nach Elfmeter wegen Handspiels roch, konnte Boris ein ähnliches Chaos kurz später besser nutzen und erzielte den Anschlusstreffer. Nur noch 2:1... Der FFC war wieder am Drücker.
Doch in Hälfte 1 blieb es bei diesem Spielstand und man verabschiedete sich zum Pausentee…
Alex und Pepper kamen für Uwe und Haase in die Partie und die begann gleich mit einem Blitzschlag direkt nach dem Anpfiff für Bluechips.
Über die rechte Lichtenrader Seite wurde der Angriff eingeleitet, bei dem nicht nur Schubi sondern auch die Latte das 3:1 und eine mögliche frühe Vorentscheidung spektakulär verhinderten.
Durch den Knall waren die Gäste geweckt, zeigten jedoch leider bei der Spielgestaltung und im Aufbau die gleichen Defizite, wie in der ersten Halbzeit.
Das Spiel war munter, wenn auch nicht wirklich ansehnlich, aber Bluechips hatte wohl einen ganz guten Tag erwischt und machte dann auch das 3:1.
Wieder wurde ein Stürmer trotz Zuteilung erschreckend allein gelassen und hatten dann nach einer Hereingabe gänzlich ungestört keine Probleme am langen Pfosten das dritte Tor für die Hausherren zu erzielen.
Lichtenrade war weiterhin bemüht und kämpfte, ließ aber beste Möglichkeiten, wie aussichtsreiche Freistoßpositionen, Schussmöglichkeiten und Eckbälle eklatant ungenutzt.
Es lief einfach an diesem Vormittag bei den Gästen nur sehr wenig zusammen. Der FFC bekam seine Schwächen und Schwierigkeiten die komplette Spielzeit über nicht in den Griff.
Auch wenn das Spiel doppelt so lange gedauert hätte, wäre dem FFC an diesem Tag wohl kein Tor mehr gelungen…?!
Fazit:
Wie sagt Roger Sussek: “Fußball ist ungerecht.” Ob er es an diesem Sa. war, weiß ich nicht, aber es gibt solche Spiele, die hakt man ab und zeigt nächste Woche wieder sein wahres Gesicht…!! Köpfe hoch, Männer!!
Bericht: Willi
25.02.2007
Twins United - FFC Lichtenrade Ost 3:3 (1:2)
Tore: 0:1 Falko , 0:2 Willi , 1:2 Gegner , 2:2 Gegner , 2:3 Gegner (ET) ; 3:3 Gegner
Aufstellung: Schubi - Georg , Olli , Micha - Uwe , Willi , Falko , Gino , Alex , Falko - Roman , Sascha
Der FFC kämpft und lässt 2 Punkte liegen…
Personell geschwächt trat der FFC die weite Reise tief in den Berliner Westen an, um an die positive Leistung der Vorwoche anzuknüpfen.
Zur Unterstützung mitgekommen ist der leicht lädierte Schmitti, ein DANKE dafür..!!
Die restlichen 11 - von denen Uwe, Gino und Alex ebenfalls nicht beschwerdefrei ins Spiel gehen konnten - sollten es also richten und die Punkte entführen.
Zu Spielbeginn nahmen jedoch die Gastgeber das Heft in die Hand und waren in den ersten Spielminuten die tonangebende Mannschaft. Was zählbares kam dabei nicht heraus: Der FFC stand gut gestaffelt und sicher in der Abwehr, sodass jegliche Angriffsbemühungen abgefangen werden konnten oder ins Tor- oder Seitenaus rauschten.
Die Gäste stellten sich auf die herrschende Spielweise ein und versuchten mehr oder weniger erfolgreich über Kurzpässe ihre Angriffe einzuleiten.
Die frühe Führung erzielte Falko von halb links, nachdem er mal eben einen anstürmenden Abwehrspieler mit einem Lop ins Leere laufen ließ und wunderschön ins lange Eck verwandelte… 0:1!!
Twins wirkte angesichts der Führung irritiert und rackerte weiter, während der FFC mit einem komfortablen Vorsprung sein Spiel aufzuziehen versuchte.
Alles sah nicht immer flüssig aus, aber für Twins hat es gereicht und die Chancen und daraus resultierenden Ecken häuften sich.
In einer munteren ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten, die bis dahin aber nur auf Seiten der Gäste erfolgreich waren. Was Twins zeigte war nur selten zwingend und brachte die Abwehr um Schubi lediglich ein bis zwei Mal ernsthaft in Bedrängnis.
Vor Ende der Halbzeit brachte Willi nach einer nach hinten abgelegten Vorlage von Falko die Kugel aus 18m flach unten links im gegnerischen Kasten unter. Das 0:2...!! Eine nicht unverdiente Führung zu diesem Zeitpunkt.
Den Anschlusstreffer erzielten die Gastgeber kurz vor dem Pausenpfiff, als der FFC schlief und sich geistig wohl schon in der Kabine wähnte:
Nach einer langen Ecke konnte der zugeteilte aber nicht gedeckte Stürmer der Gegner am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz einnicken…
1:2... So kurz vorm Pausentee…
Ohne zu wechseln ging es in die zweite Hälfte.
Lichtenrade wollte den ärgerlichen Gegentreffer schnellst möglich wieder ausbügeln und ging nun vermehrt konsequenter in die Zweikämpfe, was den Gegnern nicht ganz so gefiel.
Twins hatte sich offenbar Ähnliches vorgenommen und versuchte dagegen zu halten. Die Partie nahm an Fahrt auf… Leider taten das zunächst einmal die gegnerischen Stürmer, die bei einem schnell und lang ausgeführten Freistoß aus dem Mittelfeld eine Sekunde schneller als die Manndecker schalteten.
Schubi konnte zwar noch parieren, aber nach einer netten kleinen Kopfballstafette fand der Ball letztendlich doch den Weg ins Lichtenrader Gehäuse… 2:2 Kurz geschockt nahm der FFC den Kampf an und erspielte sich wieder seine Chancen, was auf Grund der zahlreichen angeschlagenen Spieler beachtlich ist.
Und dass das gehen kann war mehrmals anhand ansehnlicher Spielzüge zu erkennen. Die Leistungssteigerung und der Wille wurden belohnt, als ein von der rechten Strafraumecke abgezogener Hammer abgefälscht und in eine Bogenlampe gewandelt wurde und sich wunderbar ins lange Linke senkte.
Das 2:3...!!
Der FFC war mit der erneuten Führung wieder obenauf und hatte zahlreiche Chancen die Führung auszubauen. Die beste hatte wohl ein FFC- Stürmer der sich mit Hilfe eines schnellen Sprints zwar den gegnerischen Abwehrspielern entledigen konnte, aber dann alleine vor dem Schlussmann scheiterte.
Bei Schüssen aus der zweiten Reihe konnte der Keeper gerade noch klären. Bei den daraus resultierenden Ecken gelang es Twins gerade noch so irgendwie den Ball wegzuschlagen. Und bei sehenswerten Flanken von rechts kam der Adressat im 16er immer einen kurzen Moment zu spät.
Als die sich nun häufenden Nicklichkeiten geklärt waren, versuchte es Twins - wie das ganze Spiel über - immer über lange Bälle.
Ein langer Ball ganz anderer Art stellte dann das Schlussergebnis her:
Der gegnerische Stürmer kam aus dem rechten Mittelfeld und wusste nicht so recht was er tun sollte. Er entschied sich offensichtlich für das Richtige und zog aus ca. 30m einfach mal. Die Kugel war lange unterwegs, nicht präzise und mittig geschossen und landete trotzdem im Netz. (Schubi verschätze und entschuldigte sich später bei der seiner Truppe) Das 3:3...
Damit hatte niemand mehr gerechnet. Die eine Elf war überrascht entsetzt, die andere entsetzt überrascht.
Viel spielerisch Hochwertiges wurde dann nicht mehr geboten.
Die gesamt gesehen faire Partie verlief sich in den Schlussminuten in Fouls und Diskussionen mit dem Schiedsrichter; beim Spielstand ist es geblieben…
Fazit:
Angesichts seiner Personalsituation und seiner kämpferischen Leistung (starke Partie, Männer!!) kann sich der FFC wenig vorwerfen lassen…!! Obwohl das 3:3 spielerisch wohl gerecht ist, hinterlassen blöde Gegentore eine sehr kleinen faden Beigeschmack, weil man eine Führung höchstwahrscheinlich nach Hause geschaukelt hätte…!?!
Egal!! Weiter geht's, Leute!!
Bericht: Willi
17.02.2007 Halker Zeile
FFC Lichtenrade Ost – Bluechips Berlin 2:0 (0:0)
Aufstellung: Schubi – Olli, Georg – Willi, Gino (Uwe), Falko, Boris, Alex (K) - Pepper (Roman), Sascha (Marci)
Tore: Alex, Alex (FE)
Die 1. Mannschaft hatte nach der schlechten Hinrunde nicht nur 4 Spielerabgänge zu verkraften sondern auch einen neuen Trainer bekommen.
Somit waren die Karten für das heutige (Nachhol-) Spiel neu gemischt.
Nach einigen guten Trainingseinheiten waren wir heiß auf das Spiel und wollten die Drei Punkte zu Hause gegen den Tabellennachbarn behalten.
Die Anfangsphase begann etwas für uns, bedingt durch ein neues Spielsystem, etwas ungeordnet. Der Gegner kam durch Flanken, Ecken und Freistöße immer wieder vors Tor ohne jedoch im Abschluss wirklich gefährlich zu sein. Nach einer Viertelstunde hatte sich die defensive sortiert und stand nun besser. Die Zweikämpfe wurden angenommen, gewonnen und der eroberte Ball schnell und direkt in die Spitze gespielt. Pepper und Sascha erarbeiteten sich so gute Gelegenheiten, allerdings fehlte auch hier der gute Abschluss. Bluechips beschränkte ihr Spiel nun auf lange Bälle, die (durch den Wind und die tiefstehende Sonne) für einige gefährliche Momente sorgten. Dennoch musste Schubi bis zur Halbzeit nicht wirklich eingreifen.
Gegen Ende der Halbzeit hatten wir das Heft übernommen und kombinierten nun gut über Falko und Boris durchs Mittelfeld. Gefährlich wurde es wenn unsere Aussen eingesetzt wurden und der Ball wieder in die Mitte kam. Doch im Abschluss scheiterten Sascha, Pepper, Boris, Falko und auch Willi.
Mit einem 0:0 ging es zum Pausentee.
In der zweiten Halbzeit begannen wir gleich druckvoll und wollten das Tor erzwingen. Leider machte uns der Gegner das sehr sehr schwer. Besonders nach Ecken kamen wir zu guten Chancen. So scheiterte Boris mit einem Kopfball erst am Keeper, bei der anschließenden Ecke dann erneut per Kopf am Mann auf der Linie. Minuten später zog Falko eine Ecke direkt aufs Tor, doch auch hier rettete der Mann auf der Linie. Überhaupt gelang es Bluechips immer im letzten Moment noch einen Fuß, Oberschenkel oder sonstige Körperteile zwischen Ball und Tor zu bekommen. Doch es war abzusehen, dass das Tor irgendwann fallen musste. Wieder Ecke von Falko und anschließendes durcheinander im Strafraum. Alex kam an den freien Ball und hämmerte ihn aus 3 Metern in die Maschen.
Die nächsten Minuten waren vom „Lira-Ost“ Syndrom geprägt. Kaum fällt vorne das Tor schon bekommt der Gegner mehr Raum und auch wieder zu Chancen. Wieder sind es besonders Ecken und Freistöße die Bluechips auszeichnen und unsere Defensive in Bedrängnis bringen. Erst warf sich Schubi in den heraneilenden Stürmer und nahm ihn so den Ball vom Fuß, dann klärte Falko in letzter Sekunde vor dem aufgerückten Einschussbereiten Gegner.
Nach dieser kurzen Drangperiode der Bluechips kamen wir wieder ins Spiel und waren nun besonders durch schnelle Konter gefährlich. Nach einem langen Pass von Willi, der die gegnerische Abwehr sezierte, war Roman alleine durch und konnte nur noch durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Alex sehr sicher zum 2:0.
Chancen für einen höheren Sieg waren da: Willis abgefälschter Schuss kullerte auf der Linie, Romans Schüsse wurden noch entscheidend abgefälscht, Falko scheiterte in letzter Minute alleine vor dem Tor.
Spieler des Tages: Um es mit den Worten einer bekannten deutschen Punkband zu sagen: „Hey, hier kommt Alex!“ Sein Wille und Einsatz wurden nicht nur vor dem Spiel mit der Kapitänsbinde belohnt sondern auch auf dem Platz durch 2 Tore.
Der Schiedsrichter kam mit wenigen gelben Karten aus, die er auch noch gerecht auf beide Mannschaften verteilte. Ansonsten hatte er das Spiel sehr gut im Griff.
Dank an Marci, der uns unterstütze und die Zuschauer, die sich mit uns über den Sieg freuten.
Fazit: Die gesamte Mannschaft wollte diesen Sieg und hat ihn sich auch verdient. Endlich wieder Drei Punkte!
Bericht: Olli
02.12.2006 Halker Zeile
Punktspiel
FFC Lichtenrade Ost - Grashoppers : 1:3
Was haben der HSV, Borussia Mönchengladbach und der FFC Lichtenrade gemeinsam?
Alle 3 sind mit großen Erwartungen an sich selbst in die Saison gestartet und finden sich nun im Tabellenkeller wieder.
Die Gründe dafür sind schwer zu finden.
Gladbach und der FFC mussten beide keine großen Abgänge verkraften, konnten dafür aber mit potentiellen Verstärkungen aufwarten. Hier kann nicht der Grund dafür gesucht werden. Dennoch können beide nicht im Geringsten an die Leistung der vergangenen Saison anknüpfen.
Die Verletzungsmisere mit der sich der HSV schon die gesamte Saison herumschlagen muss beginnt nun auch beim FFC. Zurzeit fehlen dort Sascha, Roman, Uwe, Olli, Alex, Basti und Benni. Doch beim FFC kann auch hier nicht der Grund für die schlechte Leistung gesucht werden, denn zum Spieltag finden sich dennoch immer mindestens 12 gesunde und Leistungsfähige Spieler ein.
Aber woran liegt es? Vielleicht fehlt einfach ein Erfolgserlebnis?
Während die Borussia und der HSV an diesem Wochenende noch die Chance haben sich aus dem Tief zu schießen, hat der FFC seine Chance allerdings bereits vertan.
Nach einem wirklich guten Beginn gegen die Grashoppers aus Tegel und der verdienten Führung durch Sebi, stellte der FFC zum wiederholten Mal das Spielen ein und ließ den Gegner ins Spiel kommen.
Angst vor dem Erfolg?
Während es zur Halbzeit noch zu einem 1:1 reichte, lief in der zweiten Halbzeit unerklärlicherweise nichts mehr zusammen und so fällt auch die Niederlage mit 1:3 völlig verdient aus.
Gerüchte, dass Mönchengladbach an einem Trainertausch mit dem FFC interessiert sei, um die Borussia aus dem Keller zu führen wies der 2. Vorsitzende des FFC zurück. Uwe Schubert: ?Da ist nichts dran. Die sollen den Jupp behalten, der Udo bleibt hier.?
Bleibt zu hoffen, dass das Licht der roten Laterne welches in der Nähe des FFC leuchtet für ein bisschen Wärme während der kalten Winterzeit sorgt.
Für die Bild Redaktion: Oliver Sussek
Pokalspiel
FFC Lichtenrade Ost - Cherusker 9:8 n.E. (3:1)
Tore: 0:1 Gegner, 1:1 Basti, 2:1 Andi, 3:1 Andi, 3:2 Gegner, 3:3 Gegner, 3:4 Gegner, 4:4 Haase
Aufstellung: Schubi - Georg, Willi, Sven, Olli (Pepper) - Andi, Haase, Boris, Falko - Benni (Alex) - Basti
Der FFC ist über unnötige Umwege in der nächsten Pokalrunde…!!
Da es in dieser Saison für den FFC in der Meisterschaft nicht ganz so läuft, wie man sich das zu Beginn vorgestellt hatte, gilt dem Pokalwettbewerb eine besondere Aufmerksamkeit.
Die Hausherren hatten sich somit für die Partie gegen Cherusker einiges vorgenommen, was die Beobachter an der Seitenlinie auch von Anfang sehen konnten.
Der FFC dominierte das Spielgeschehen von Anpfiff an und kam in den ersten Minuten diverse Male gefährlich vor das Tor der Gäste. Diese wirkten zunächst verunsichert, als ob sie nicht mit einem solchen Auftakt gerechnet hätten. Folglich versteiften sie sich aufs Klären und bauten ihr Spiel mit langen Bällen auf die eigenen Stürmer auf.
Ironischer Weise gelang den Gegnern so auch das erste Tor der Partie:
Einen tief in die Hälfte des FFC geschlagenen Ball versuchte Georg an der Grenze des 16ers für den heraus geeilten Schubi zu blocken. Doch der Keeper stockte kurz statt die Kugel wegzuschlagen, sodass der gegnerische Stürmer dieses Missverständnis ausnutze und ins rechte Eck zum 0:1 einschob.
Obwohl durch den Gegentreffer in ihrer Sturm- und Drangphase gestört, setzten die Gastgeber sofort wieder dort an wo sie aufgehört hatten.
Den fälligen Ausgleich stellte der nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder einsatzfähige Basti mit einem sehenswerten Kopfball aus kurzer Distanz her… 1:1!!
Und Lichtenrade ließ nicht nach. Während Cherusker mit unter über Konter oder die oben erwähnten langen Bälle vor Schubi auftauchte, forcierte der FFC weiterhin sein Offensivspiel.
Schöne Spielzüge über die Flügel und ein ansehnliches Kurzpassspiel bis in des Gegners 16er, sorgten dafür, dass dem gegnerischen Goalie nicht kalt wurde.
Kurze Zeit später durfte dieser dann die Kugel erneut aus dem Netz holen:
Der FFC setzte sich über links durch und drang im gegnerischen Strafraum bis auf die Grundlinie vor.
Rückgabe auf Andi, der fackelte nicht lange und ließ dem Schlussmann mit einem Schuss ins lange rechte Eck keine Chance.
Rückstand gedreht, 2:1!!
Die Hausherren waren wieder obenauf und spielten die Partie nun etwas entspannter herunter. Man zog sich ein wenig zurück und blockte die Bemühungen der Angereisten. Mit langen, die Flügel herunter geschlagenen Pässen verschafften sich die Gastgeber Erleichterung und kamen zum nächsten Torerfolg.
Basti, - der nach langer Abwesenheit eine starke Partie zeigte - schnappte sich das Spielgerät und kam über rechts in den gegnerischen Strafraum. Zwar kam der Schlussmann aus seinem Kasten, doch der Stürmer legte uneigennützig auf den mitgelaufenen Andi quer, der mühelos zum 3:1 einschieben konnte!!
Ein schönes Resultat so kurz vor der Halbzeit, welches die Hausherren auf Grund zahlreicher hochkarätiger Chancen jedoch längst hätten ausbauen müssen.
Die Gäste kamen in den letzten Spielminuten der ersten Hälfte noch mal mit zwei aussichtsreichen Strafstößen vor das FFC- Tor:
Ein Versuch landete in der Mauer, beim anderen klärte Schubi mit einer Glanztat.
Mit diesen Ereignissen ging's ab zum Pausentee…
Udo wechselte in der Halbzeitpause nicht. Die Startelf sollte den anscheinend ungefährdeten Sieg einfahren. Doch es sollte etwas anders kommen…
Zunächst passierte in Hälfte zwei nicht viel. Die Gäste waren bemüht, aber viel Zählbares kam dabei nicht zustande.
Der FFC hingegen führte ja mit zwei Toren Vorsprung, ließ Cherusker kommen und lauerte auf Möglichkeiten.
Nachdem in der ersten Spielhälfte der Sack längst hätte zugemacht werden können, bot sich Basti die wohl größte Möglichkeit zum 4:1:
Nach präziser Hereingabe von Benni, zielte der Angreifer zu genau und köpfte entgegen der Torwartlaufrichtung leider knapp neben den rechten Pfosten.
Was von nun an kommen sollte, waren Minuten des Grauens:
Angesichts der Hochkaräter die auf Seiten des FFC vergeben wurden, versuchten die Angereisten mit dem Mute der Verzweiflung alles.
Und wieder war es ein langer Ball, der die Abwehr des FFC in Verlegenheit brachte:
Ein gegnerischer Angreifer reagierte am schnellsten, erlief sich den Ball und hob ihn über den herausgekommenen Schubi zum 2:3...
Der Anschlusstreffer aus heiterem Himmel.
Verunsichert ob des Spielverlauf untypischen Gegentreffers, hatten die Hausherren auf einmal Probleme ihr Konzept - in einer bis dahin einseitig verlaufenen Begegnung - beizubehalten. Hinzu kamen die plötzlichen, verletzungsbedingten Auswechslungen von Olli und Benni.
Die Ordnung fehlte noch bei den Gastgebern, als den Gegnern ein nicht vollkommen unumstrittener Elfmeter zugesprochen wurde.
Schubi war noch dran, konnte das Spielgerät aber nur noch an den Innenpfosten lenken… 3:3
Lichtenrade hatte von nun an erst recht mehr mit sich als mit den Gegnern zu kämpfen. Der überraschende Doppelschlag in nur wenigen Minuten zeigte seine Wirkung.
Cherusker wurde (von uns) wiederbelebt und spielte munter weiter.
Ca. 10 Minuten vor Schluss:
Einem schnellen Solo eines Gegners über rechts folgte die flache Hereingabe. Den ersten Versuch des Stürmers konnte der Lichtenrader Torhüter noch abwehren, doch war beim darauf folgenden Nachschuss machtlos. 3:4...
Fassungslos und konstaniert blickten sich einige an, andere hielten es für besser ihren persönlichen Frust lautstark und fortwährend zu äußern.
Nur noch sehr wenig Restspielzeit blieb dem FFC, um an der deprimierenden Situation etwas zu ändern. Und diese nutzten die Südberliner…
Die Abwehrkette wurde von ihrem Organisator aufgelöst. Als letzte Instanz blieben die Außenverteidiger zurück, Sven und Willi schalteten sich ins Offensivgeschehen ein. Letzterer hatte offensichtlich noch so viel Energie, um dem Offensivspiel seiner eigenen Mannschaft noch Impulse verleihen zu können.
Und was war denn da los? Die Hausherren standen wieder auf, nahmen den Fight noch einmal an und kamen zu Möglichkeiten. Durch sich bildende Großräume im gegnerischen Halbfeld kam der FFC zu Torschüssen und konnte wieder Akzente setzten.
Die letzten Spielminuten:
Basti setzte sich mit letzten Reserven an gegnerischer Grundlinie durch und legte auf den nahenden Willi zurück. Was machte der denn im gegnerischen 16er? Na am Rande des 5m-Raumes auf Haase querlegen! Dieser schob zum erlösenden 4:4 ins lange Eck ein. Der FFC war zurückgekehrt…!!
Damit hatte wohl keiner mehr gerechnet!?! Die Schöneberger hatten dem auch nichts mehr hinzu zufügen und so blieb es beim Unentschieden nach 90 Minuten.
Die Entscheidung musste nun im Elfmeterschiessen fallen.
Bei Cherusker trafen nur drei Schützen, beim FFC hingegen vier!!
Fazit: Blauäugig und mit einem blauen Auge davon gekommen, erreicht der FFC hochverdient die nächste Runde und zeigt darüber hinaus eine tolle moralische und kämpferische Leistung…!!!
Bericht: Willi
FSG 49 Lichtenrader Füchse FFC Lichtenrade Ost 5:3 (2:1)
Schubi, Haase, Willi, Sven, Micha, Falko, Uwe (Schmitti) , Boris (K), Andi - Benni, Alex (Pepper)
0:1 Andi, 1:1, 2:1, 2:2 Boris, 3:2, 3:3 Boris, 4:3, 5:3
Die Vorzeichen für das Lokalderby waren alles andere als gut. Lira stand am heutigen Spieltag für ' L azarett i n r oten A nzügen,' denn neben dem gesperrten Sebi fehlten verletzungsbedingt Roman, Sascha und Olli. Uwe, Benni, Sven, Micha und Alex gingen angeschlagen in die Partie.
Trotzdem fand sich eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz ein, die in den ersten Minuten konzentriert zu Werke ging. Doch nach 5 Minuten klingelte es bereits bei Schubi im Kasten, der Kopfball kam allerdings aus einer Abseitsposition.
Weiter 0:0.
Kurz darauf sah Micha nach einer späten Attacke die gelbe Karte, ein Pappkarton der noch Folgen haben sollte.
Dann die 8. Spielminute. Falko setzte sich rechts Außen gut durch und spielte den Ball quer durch den Strafraum. Andi war schneller als sein Gegenspieler und konnte aus 10m zum 1:0 einschieben. Ein furioser Beginn der die Füchse nervös machte.
Ein misslungener Rückpass in der 10. Minute zwang Schubi zu einem kurzen Zwischensprint, er konnte aber klären.
Nach 15 Minuten ging bei Alex gar nichts mehr. Kurz vorher kam er noch im gegnerischen Strafraum im Gewühle an den Ball, konnte diesen aber nicht aufs Tor bringen. Ferndiagnose Adduktorenzerrungen -> gute Besserung. Für ihn kam Pepper ins Spiel.
Die Füchse kamen nun besser ins Spiel und erspielten sich mehrere Ecken, die alle gefährlich in den Strafraum segelten und nur mit Mühe geklärt werden konnten. Manchmal auch erst auf der Linie, wie von Falko in der 17. Minute.
Dann ein Konter der Füchse. Bis zum vorletzten Pass gut vorgetragen. Der letzte ging allerdings ins Abseits. Nach 20 Minuten hätten wir uns über den Ausgleich nicht beschweren können.
Und es kam was sich ankündigte. In der 25. Minute flog ein langer Ball in unsere Hälfte. Micha ist kurz unaufmerksam und der Tor-Fuchs vom Dienst nutzt dies zum Schuss in die lange Ecke und damit zum Ausgleich.
Der Druck der Füchse erhöhte sich weiter. Erst kam der gegnerische Stürmer nach einem Querpass nur einen Schritt zu spät (30.), dann ging Willi unglücklich in den Zweikampf im Strafraum (31.). Der Pfiff zum fälligen Elfer blieb glücklicherweise aus.
Dafür war Willi in der 40. zur Stelle als er einen gegnerischen Konter im letzten Moment beendete.
In der 44. Minute gab es wieder eine Ecke der Füchse. Wieder segelte der Ball in den Strafraum, wieder konnte ein Fuchs köpfen und diesmal war er auch drin. 1:2.
Wieder einmal eine Führung verspielt.
Kurz vor der Pause der nächste Schock. Uwe blieb nach einem Zweikampf am Boden liegen. Schleppte sich an die Außenlinie und blieb schließlich dort liegen. Auch für ihn war die Partie frühzeitig beendet. Fußverletzung, Diagnose unklar -> gute Besserung. Für ihn kam Schmitti ins Spiel.
!An dieser Stelle schon einmal ein Dankeschön an ihn für die Unterstützung!
45. Minute. Benni sah nach Ball wegschlagen Gelb.
Mit einem 1:2 ging's zum Pausentee.
Die zweite Halbzeit begann spektakulär. Der Grund -> Boris. Nach einer Ecke lag der Kapitän plötzlich quer in der Luft und nahm den Ball volley. Unhaltbar schlug der Ball im Netz ein. 2:2 und der FFC war wieder da.
Leider haben wir in dieser Phase versäumt nachzulegen und so kamen die Füchse wieder zu Torgelegenheiten.
In der 53. Minute konnte Sven noch in höchster Not klären, kurz darauf lenkte Schubi einen Schuss gerade noch an die Latte. Von da aus prallte er zum Füchse Stürmer der ihn erneut an die Latte zimmerte. Durchatmen.
57. Spielminute. Freistoß aus 20Metern. Der Ball kam aufs Tor und war plötzlich drin. Kapitaler Schnitzer unseres Schlussmanns. Und das in doppelter Hinsicht.
Zum einen war der Ball mehr als haltbar weil mittig geschossen, zum anderen hatte der Schiedsrichter wohl einen indirekten Freistoß angezeigt. Das Tor zählte also nur weil Schubi ihn noch berührte. Wieder der Rückschlag.
Doch heute zeigte die Mannschaft Moral und versuchte weiter alles.
Falko vernaschte in der 60. Minute seinen Gegenspieler auf der Außenbahn, zog zur Mitte, passte in den Rücken der Abwehr und Boris netzte zum Ausgleich ein. Doppelpack-Boris!
Doch die Freude währte nicht lange.
Schubi konnte einen Querpass in der 62. Minute noch entschärfen, sah dafür 2 Minuten später unglücklich aus. Nach einem Durchbruch auf der linken Seite spielte ein Fuchs den Ball quer und der Gegner schoss Schubi den Ball durch die Hosenträger ins Netz. Der erneute Rückstand.
Dann wurde es unschön. Ein Fuchs schubste Schmitti vor einer Ecke im Strafraum, ungesehen vom Schiedsrichter. Bei der darauf folgenden Ecke war der Schiedsrichter wachsamer und sah den Tritt gegen Schmitti. Er bestellte den Sünder zu sich und gab ihm Gelb! Gelb? Klare Tätlichkeit doch der Spieler kam nur mit Gelb davon. Unverständlich.
Kurz darauf gerieten Micha und ein gegnerischer Spieler aneinander. Der eine fiel um, der andere hielt sich das Gesicht. Wer wessen Kopf zuerst berührt hat und welcher weiter nach vorne ging war nicht ersichtlich. Konsequenz beide sehen gelb. Leider hatte Micha heute schon frühzeitig mit dieser Farbe Bekanntschaft gemacht und musste mit gelb-rot vom Platz. 70 Minuten gespielt und jetzt wurde es ganz schwer das Ding noch zu drehen.
In der 75. Minute sah auch Pepper nach hartem einsteigen Gelb.
10 Minuten vor Ende dann die Entscheidung. Ein Flankentorschuss vom Fuchs erwischte Schubi auf dem falschen Fuß und segelte an die Latte. Von da aus fiel er dem Stürmer vor die Füße, der aus 1 Meter einschob. Das 3:5.
Kurz vor Ende hatte Falko noch eine Chance als er aus 25 Metern abzog. Der Ball wurde von Pepper abgefälscht und landete im Tor. Doch der Abseitspfiff folgte auf dem Fuße.
Fazit:
Zitat von Boris: Mehr war heute einfach nicht drin.
Damit ist fast alles gesagt. Aufgrund der Verletzungsmisere, die sich nach dem heutigen Spiel noch verschlimmert hat, war es sehr schwer für uns einen Punkte/ mehrere Punkte zu entführen. Anzumerken ist jedoch, dass die positive Tendenz nach dem 2:2 gegen Knallrot anhält und auch heute über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt wurde.
Leider fehlt auch diese Woche die Belohnung für die Mühe, denn 1 Punkt wäre heute durchaus drin gewesen.
Bericht: Olli
FFC Lichtenrade Ost - Knallrot Wilmersdorf 2:2 (1:0)
Tore: 1:0 Benni, 2:0 Boris, 2:1 Uwe (ET), 2:2 Gegner
Aufstellung: Schubi - Willi - Georg, Sven (Marci), Olli - Andi (Kai) , Boris, Uwe, Falko - Benni - Alex
Starker Gegner + starke Leistung = hochkarätiges Spiel…!!
Daheim an der Halker Zeile empfing der FFC den noch ungeschlagenen Tabellenführer, mit dem nach dem letzten Pokalfinale noch eine Rechnung offen war…
Udo brachte eine defensiv ausgerichtete Startaufstellung und bescherte dem nach mehrmonatiger Verletzungspause zurückgekehrten Willi sein Comeback und Debüt in dieser Saison.
In Reserve befanden sich Pepper, Kai und Marci. (Bei beiden letztgenannten möchte wir uns für das Aushelfen sehr bedanken!) --> Anm. der Redaktion: Gern geschehen :-)
Die Gäste hatten Anstoß und wollten von Beginn an spürbar an die Erfolgsserie der letzten Spieltage anknüpfen.
Den Hausherren gab in den ersten Minuten ihre gut stehende Abwehr Rückhalt. Die Angriffsbemühungen der Gegner wurden souverän abgelaufen, versiegten im Aus oder wurden frühzeitig geblockt.
Die stark unterschiedlichen Tabellenplatzierungen waren nur auf dem Papier erkennbar.
Beide Mannschaften zeigten eine attraktive Partie. Die Angereisten vielleicht etwas aktiver, aber der FFC war immer aufmerksam, sammelte die Bälle in der Abwehr und spielte clever nach vorne.
Leider fehlte bei den Hausherren mit unter das schnelle Umschalten von Defensiv- auf Offensivspiel und die damit zusammenhängende läuferische Leistung, um die sich ergebenden Möglichkeiten noch besser ausnutzen zu können.
Die Hälfte der ersten Halbzeit war gespielt und nach diversen, zur Ecke vereitelten Chancen für die Gastgeber, folgte die erste Aufregung:
Während ein sich im Tiefschlaf befindender Gegner auf Höhe der Mittellinie querlegen wollte, war Benni hellwach, fing den Ball ab und stürmte alleine auf das gegnerische Tor zu.
1 zu 1 Situation zwischen Benni und dem Keeper. Mit einer Finte düpierte der Spielmacher den Goalie, ging rechts an ihm vorbei und schob zum 1:0 ein!!
Die Gäste wurden knallrot, verstanden die Welt nicht mehr. Lichtenrade hatte taktisch alles richtig gemacht und war oben auf.
Wilmersdorf hatte seine beste Möglichkeit mit einem Freistoß an den rechten Pfosten.
Nach ansehnlicher ersten Halbzeit ging's ohne weitere Vorkommnisse ab zum Pausentee…
Hälfte 2 begann wie die erste aufgehört hatte.
Die Gegner schickten sich an den Ausgleichstreffer zu erzielen, der FFC war auf seine Defensivleistung konzentriert und suchte seine Möglichkeiten meist über Konter und Standardsituationen.
Darin bestand auch über weite Strecken die Gefahr der Hausherren.
Der Tabellenerste musste das Spiel gestalten. Lichtenrade suchte die sich nun ergebenden Räume, kam zu seinen Möglichkeiten und erspielte sich Standardsituationen.
Nach einem Eckball bekam der Gegner den Ball nicht aus dem 5m - Raum. Das Durcheinander hätte Uwe aus (sehr) kurzer Distanz beenden können, aber die Großchance wurde spektakulär vergeben.
Kurze Zeit später:
Gleicher Eckball, gleiches Durcheinander, anderer Abschluss!!
Aus fast identischer Situation nutzte Boris nach einer Ecke die Verwirrung im gegnerischen Strafraum und zog ohne zu zögern ab.
Die Kugel schlug unten links ein. Ein nicht unverdientes 2:0 für den FFC!!
In der gesamten zweiten Hälfte der Partie wurde das Spielgeschehen etwas zerfahrener. Kampf sowie Wille zum Sieg führten auf beiden Seiten - in einer sonst sehr fair geführten Begegnung - zu Nicklichkeiten.
Der Gegner steckte nicht auf und forderte die Gastgeber weiter mit ununterbrochen Angriffsbemühungen.
Eine Stunden war vorüber; Boris' Treffer noch nicht lange her, als Uwe eine Flanke von links unglücklich im eigenen 5er per Kopf nicht ins Aus, sondern ins lange Eck verlängerte. Der Anschlusstreffer… Nur noch 2:1.
Das Spiel drohte zu kippen. Die Gäste bekamen ihre zweite Luft, während Lichtenrade zunehmend mit seiner ersten zu kämpfen hatte.
Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf das Lichtenrader Tor zu, doch die Abwehr hielt unter Einsatz ihrer letzten Reserven stand. Die gegnerischen Versuche waren nicht ungefährlich, aber auch nicht so zwingend, dass sich Schubi permanent beweisen musste.
Die Kräfte schwanden und auch die inzwischen eingewechselten neuen Akteure auf Seiten der Hausherren führten nicht zur nötigen Entlastung, da Wilmersdorf aus allen Lagen versuchte den nötigen Treffer zu erzielen.
Der FFC versteifte sich auf das Klären der Bälle.
Doch es sollte nicht genügen. Ein Gegner wusste im Halbefeld nicht so recht, was er machen sollte und zog aus ca. 25m einfach ab.
Der Ball war lang unterwegs und landete trotzdem im Ziel.
Das bittere 2:2...
In den letzten Spielminuten passierte nicht mehr viel. Zwar waren die Gäste bemüht ggf. noch einen weiteren Treffer nachzulegen, aber auch ihnen war zum Ende hin die aufreibende Partie anzumerken.
Der FFC spielte die Sache bis zum Abpfiff runter und so blieb es letztendlich bei der Punkteteilung.
Fazit: Der FFC zeigt gegen den ungeschlagenen Tabellenführer eine bärenstarke Leistung!! Doch leider, leider bleiben die Angereisten weiterhin ohne Niederlage…
Bericht: Willi
Werner Sport Union - FFC Lichtenrade Ost 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 Gegner , 1:1 wir , 2:1 Gegner
Aufstellung: Schubi - Georg (Sebi) , Sven, Micha, Olli - Andi, Boris, Uwe, Falko - Alex, Basti
Der FFC hat an diversen Fronten zu kämpfen…
Zu Spieltag Nr. 8 trafen die Tabellennachbarn im tiefsten Spandau bei widrigen Platz- und Wetterverhältnissen aufeinander.
Die Hausherren traten mit zehn Spielern an und eröffneten gleich zu Beginn der Partie den Schlagabtausch.
Fehlpässe und Ungenauigkeiten bei beiden Mannschaften prägten die ersten Spielminuten.
Die Gastgeber fanden dennoch schneller als ihre Gäste ins Spielgeschehen und suchten die Nähe des Lichtenrader Tores.
Die Gäste hingegen wirkten verunsichert. Fehlpässe und Stockfehler beeinträchtigten immer wieder einen flüssigen Spielaufbau und zwangen den FFC zur unbequemeren Abwehrarbeit und Situationsbereinigung.
Zahlreiche Schiedsrichterentscheidungen sorgten bei beiden Mannschaften des Öfteren für Unverständnis. Zudem wurden dem FFC in Hälfte 1 zwei eindeutige Elfmeter verwehrte, was nicht unbedingt die Spielsicherheit der Gäste förderte.
Dies wussten die Hausherren für sich zu nutzen. Nachdem über Standards und diverse Versuche einen Spielzug aufzuziehen nichts auszurichten war, versuchte es ein Gegner mal mit einem Schuss aus der zweiten Reihe.
Der Ball flog lange und unter die Latte ins lange Eck. 1:0...
Lichtenrade war nach diesem Treffer bemüht den Rückstand auszugleichen. Wie in der gesamten ersten Spielhälfte kam zunächst jedoch nicht mehr als Stückwerk oder misslungene Einzel- und Abschlussversuche dabei heraus.
"Bedröppelt" ging's ab zum Pausentee.
In der zweiten Halbzeit zeigte der FFC ein völlig anderes Gesicht.
Vom Anpfiff an dominierten die Gäste das Geschehen auf dem Platz. Für den leicht angeschlagenen Georg kam Sebi ins Spiel und sorgte zuweilen für die erwarteten und nötigen Impulse.
Endlich wurden die Räume auf den Außenbahnen genutzt. Endlich wurde der Abschluss schneller gesucht und auch mal der Versuch aus unterschiedlichsten Positionen gewagt.
Und endlich fiel dann auch der Ausgleich!
Einem Musterspielzug über Außen folgte -mal wieder- ein erfolgreicher Abschluss. Falko brachte eine scharfe flache Hereingebe von rechts vors Tor, sodass aus kurzer Distanz nur noch der Fuß hingehalten werden musste.
1:1!! Und das inzwischen höchst verdient…
Doch der FFC wollte mehr.
Die Gastgeber hatten sich längst nur noch aufs Kontern auf eigenem Platz beschränkt, standen tief und ließen lediglich einen schnellen Stürmer an der Mittellinie lauern.
Lichtenrade war weiterhin die tonangebende Mannschaft.
Aussichtsreiche Freistoßsituationen und Eckbälle häuften sich, doch wurden teilweise fahrlässig vergeben bzw. einfallslos und mangelhaft ausgeführt.
Die Zeit lief davon und der Druck auf die Gäste wuchs.
Spielzüge und Möglichkeiten versandeten wenn es zum Abschluss kommen musste.
Auch Schussversuche, wie die abgefälschte Bogenlampe von Andi, trafen nur auf die Latte und nicht in die Maschen.
So folgte ein tragisches und kurioses Gegentor, mit dem weder die nicht mehr stattfindenden Hausherren noch die FFCler rechneten:
Ein Ballverlust im Mittelfeld nutzte ein Gegner, um seinen einzig wartenden Stürmer einzusetzen. Dies konnte Micha verhindern, preschte dazwischen und brachte einen hohen, schwierigen Ball zurück auf Schubi. Der Schlussmann hatte Probleme mit Spielgerät und sich sehr schnell näherndem Gegenspieler und schießt diesen unglücklich an. Das leere Tor stellte dann kein allzu großes Hindernis mehr dar.
Die Angereisten auf und neben dem Spielfeld waren nach diesem Treffer konstaniert.
Der FFC gab sich nicht auf. Doch die schwindenden Kräfte und der Schock des erneuten Rückschlags taten ihr Übriges, sodass das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden konnte.
Fazit: Z. Zt. hat diese Mannschaft mehr mit sich, als mit den Gegnern zu kämpfen…
Bericht: Willi
FFC Lichtenrade -Ost - Biber SC 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 Alex , 1:1 Gegner
Aufstellung: Schubi - Micha, Sven, Uwe; Olli (Georg) - Andi (Sebi) , Boris, Benni, Falko - Alex (Sascha) , Haase
FFC spielt überlegen und bringt sich um den Lohn…
Der FFC trat auf heimischen Platz zum Ausbau der vorgenommen Serie an.
Die Gastgeber dominierten im Sinne ihres Vorhabens von Beginn an die Partie und kamen nach wenigen Spielminuten erstmals gefährlich vor des Gegners Tor:
Falko konnte sich im gegnerischen 16er erfolgreich über die rechte Seite durchsetzten, servierte erwartungsgemäß für Benni, aber dessen Schussversuch wurde geblockt und auch der Nachschuss von Haase verfehlte den linken Pfosten nur sehr knapp.
Der FFC zeigte druckvollen Offensivfußball, ließ dem Gegner, der ohnehin nur zu klärenden Weitschüssen kam, keinen Raum und arbeitete für den Erfolg.
Aus sicherer und souverän stehender Abwehrkette organisierten die Gastgeber ihr Spiel, kamen über die Außen und zwangen den Gegner zu Fehlern. Auch wenn mal durch die Mitte durchgesteckt wurde, kamen die Hausherren zu sehenswerten Möglichkeiten.
Bei "Biber" brachen in den ersten dreißig Minuten alle Dämme. Die Gäste fanden so gut wie nicht statt.
Doch auf Seiten des FFC häuften sich die Chancen und mit den Versuchen mussten nun so langsam auch Erfolge einhergehen.
Der Aufwand der Heimmannschaft wurde nach ca. 25 Minuten belohnt, als Alex aus kurzer Distanz nach einer Flanke von links völlig frei zum Kopfball kam und einnicken konnte. 1:0!! Und das mehr als verdient zu diesem Zeitpunkt…!!
Leider schalteten die Gastgeber nach erzielter Führung einen Gang zurück und ließen die Angereisten ins Spiel kommen.
Biber versuchte es mal über die Flügel, mal durch die Mitte, mal mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte. Selten mit Konzept, dafür aber mit Teilerfolgen, da das Team aus Lichtenrade klärte und es so u. a. zu Standardsituationen kam.
So tauchte das erste Mal einer der schnellen Biber-Stürmer alleine vor Schubi auf, als einem Lira- Abwehrspieler ein kleiner aber eklatanter Stellungsfehler unterlief. Den Versuch vereitelte zunächst der linke Pfosten der Hausherren.
Die Gäste witterten ihre Chance und fanden nun besser ins Spiel.
Ecke für Biber: Die Kugel segelte in den Fünfmeterraum der Gastgeber, keiner konnte klären und ein Gegner knallte das Ding aus 6m nur an die Latte. Zum zweiten Mal Aluminium innerhalb weniger Minuten.
Die jetzt völlig verunsicherten Gastgeber, die längst hätten höher führen müssen, wirkten nervös und wollten die Führung in die Pause retten.
Das sahen die Gegner etwas anders. Nach Ecke und Unstimmigkeiten im Strafraum der Lichtenrader hatte eine gegnerischer Stürmer keine große Mühe mehr, die Kirsche an Schubi vorbei in die Maschen zu schieben.
1:1... Ein überraschendes und unnötiges Gegentor zu diesem Zeitpunkt der Partie.
Mit diesem Resultat verabschiedete man sich zum Pausentee.
Zur zweiten Hälfte brachte Coach Udo Sebi für Andi, um über die linke Seite für noch mehr Druck zu sorgen.
Dies gelang zu Beginn auch: Der FFC kam über die Flügel bzw. sehenswerte Soli erneut in Tornähe. Was letztlich fehlte, war die tödliche Hereingabe und der finale Abschluss.
Auch der Gegner hatte sich offensichtlich in der Kabine etwas mehr für die zweite Hälfte vorgenommen, brachte sich deutlich mehr in das Spielgeschehen ein und machte den Hausherren den Aufbau schwerer.
Dadurch wurde die Partie etwas zerfahrener.
Lichtenrade war um spielerische Dominanz bemüht, hatte aber nun mit deutlich aufmerksameren und unbequemeren Gästen seine Mühe.
Beide Teams wollten sich nichts schenken, kämpften um Bälle und Spielanteile, wodurch die Begegnung an Ansehnlichkeit und Tormöglichkeiten verlor.
Die nun seltener gewordenen Hereingaben von Benni und Sebi fanden keine Abnehmer. Gut gedachte Einzelaktionen wurden von der gegnerischen Abwehr gestellt bzw. zur Ecke oder ins Aus vereitelt.
Auch der Coach des FFC nutzte sein komplettes Wechselkontingent, um der Partie noch die nötigen Impulse zu verleihen.
Brachte einen neuen Stürmer, sowie einen frischeren Abwehrspieler für den angeschlagenen Olli, aber auch dieser Versuch konnte nicht zur erhofften Steigerung der eigenen Mannschaftsleistung beitragen.
Und so passierte in Hälfte zwei nicht mehr wirklich viel Nennenswertes.
Die Gastgeber versäumten es leider, die Führung in der ersten Hälfte aussagekräftig auszubauen und vermochten es in der zweiten Halbzeit nicht, das blöde Gegentor wegzustecken und ein verdientes Ergebnis herzustellen.
Fazit: Toll begonnen und Biber schon im Sack gehabt, doch die drei Punkte leider den Bach runter gehen lassen…
Bericht: Willi
Rudower Kicker - FFC Lira - Ost 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Gegner, 1:1 Roman, 2:1 Andi, 2:2 Gegner, 3:2 Gegner, 4:2 Gegner
Aufstellung:
Schubi - Micha, Uwe, Haase, Olli - Andi, Alex, Benni, Falko - Basti, Roman
Schönes Spiel, hässliches Ergebnis…
Im Sportstadion Neukölln trafen sich die beiden unmittelbaren Tabellennachbarn, um sich möglichst weiter von den Konkurrenten zu distanzieren und einen größeren Punktepuffer herzustellen.
Der FFC liebt offenbar - wie in voran gegangen Partien gezeigt - Anstöße, um einen optimalen Blitzstart hinzulegen.
So auch in der Partie gegen die Kickers:
Die Gastgeber stießen zum Anpfiff an, sodass Basti sofort die den Ball haltenden Verteidiger unter Druck setzte. Erfolgreich konnte er ein quer gelegtes Zuspiel abfangen und war nur noch durch das stehen gelassene Bein des Abwehrspielers zu stoppen. Das stark kartenverdächtige Foul brachte den Gästen nach wenigen Sekunden Spielzeit die erste aussichtsreiche Freistoßposition ein. Benni legte sich dass Spielgerät zurecht, um den gegnerischen Schlussmann zum ersten Mal zu testen.
Dieser parierte und leitete den sofortigen Gegenangriff der Hausherren ein.
Und was war denn da los? Die über den linken Flügel vorbereitete Hereingabe stiftete Verwirrung im 16er der FFCler. Sowohl Schubi, als auch die Verteidiger konnten nicht klären, wodurch ein gegnerischer Stürmer aus 5m einen harmlosen Kopfball aufs Tor brachte, den selbst der herbeigeeilte Uwe auf der Grundlinie nicht mehr wegkratzen konnte.
Es stand 1:0 und der Baum brannte bereits nach 2 Spielminuten…
Die Gäste nahmen sofort nach Wiederanpfiff das Zepter in die Hand und ließen Angriffswelle um Angriffswelle auf das Tor der Rudower zurollen.
Gefahr bestand an diesem Sa. für die Gastgeber meistens, wenn dem FFC ein Freistoß zugesprochen wurde. Die Abwehr überließ den Gästen freiwillig die Lufthoheit, wodurch es zu zahlreichen Möglichkeiten kam.
So war es dann auch dementsprechend eine Standardsituation, die die Gäste für sich nutzen konnten.
Aus ca. 25m halbrechter Position versammelten sich die üblichen Verdächtigen um den Ball, um zu beratschlagen.
Letztendlich war es Roman, der einen Gewaltschuss an den linken Innenpfosten hämmerte, den Keeper ins Staunen versetzte und das Spiel ausglich. 1:1!!
Die Begegnung entwickelte sich zu einem munteren Kick. Rudow steckte nicht auf, scheiterte nach dem Ausgleich jedoch zunehmend an der sich nun besser organisierenden Abwehr der Gäste.
Diese waren nun heiß, bestimmten das Geschehen und wollten mehr. Standards wurden seltener, der FFC versuchte sein Spiel über die Außen aufzuziehen und wurde von aufmerksamen Gegnern des Öfteren gestört.
Trotzdem war es eine Flanke von rechts, die Andi mit einem sehenswerten Dropkick aus 10m in den linken Winkel jagte. 1:2!!
Der Rückstand wurde mit willensstarker Leistung umgebogen und ein zu diesem Zeitpunkt verdientes Ergebnis hergestellt.
Leider zogen sich die Gäste nach ihrem zweiten Tor etwas zurück und versäumten es den womöglich Vorentscheidenden dritten Treffer nachzulegen, sodass die Hausherren das Heft in die Hand nehmen konnten.
Kurz vor der Ende der ersten Halbzeit trugen die mitunter schlampig vorgetragenen Angriffsbemühungen des Gegners auch noch Früchte:
Eine Flanke von links nutzte der sprintstärkste Stürmer der Rudower, um seinem Gegenspieler zu enteilen und Schubi keine Chance zu lassen. Aus kurzer Torentfernung wurde mit hingehaltenem Fuß der Ausgleich zum 2:2 erzielt.
Lichtenrade war wieder wachgerüttelt und verabschiedete sich mit einem schönen Kopfball an die Latte zum Pausentee.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch.
Beide Teams waren darauf erpicht den Führungstreffer zu erzielen und neutralisierten sich teilweise auf Grund ihres gleichstarken Leistungspotentials.
Obwohl anders in der Pause vorgenommen, kamen der FFC zu selten über die Außen. Angriffe wirkten ein ums andere Mal nicht zu Ende gedacht. Die letzte Konsequenz, das Zwingende, der tödliche Abschluss und die daraus resultierende Torgefahr fehlte.
Beide Mannschaften kämpften und wollten den Sieg.
So waren es dann die Rudower, die mit der notwendigen Torgefährlichkeit vor Schubi auftauchten.
Nachdem dieser sensationell einen Gewaltschuss und den anschließenden Nachschuss parierte, musste er sich kurz darauf zunächst geschlagen geben.
Ein gegnerischer Angreifer hob den Ball über Schubi und das sichere Tor wurde von einem weiteren Gegner vereitelt, indem er den Ball noch über die Linie und sich selbst somit ins aktive Abseits schob .
Die Szene verhalf dem Spiel zu noch mehr Esprit.
Der FFC kämpfte, wollte den Sieg ebenso wie die Hausherren und kam auch über Eckbälle erneut gefährlich vor den gegnerischen Kasten. Der Torerfolg blieb hingegen aus.
Die sich durch die Konter der Gäste bildenden Räume in der Abwehr nutzten die Rudower dann für sich.
Diesmal von der rechten Seite, produzierte der Gegner eine nahezu deckungsgleiche Kopie des 2 Treffers. Dem flachen Pass und dem darauf folgenden Abschluss ins lange Eck hatte Schubi nichts mehr entgegen zu setzten. Das bittere 3:2...
Die Restspielzeit versuchte der FFC für sich zu nutzen und ein leistungsgerechtes Remis doch noch zu erarbeiten.
Doch wieder fehlte in den Aktionen das zwingende, vollstreckende Element, was sicherlich auch zu diesem Zeitpunkt dem Erschöpfungsstatuts dieser aufreibenden Partie zu zuschreiben ist.
Das 4:2 und somit die Entscheidung entstand kurz vor Spielende durch einen individuellen Fehler und kann lediglich noch als Ergebnismakulatur gewertet werden.
Fazit: Zwei leistungsgleiche Teams hätten sich mit einem gerechten Unentschieden trennen müssen.
Dem FFC bleibt leider nur die bittere Pille des Ergebnisses…
Bericht: Willi
SV Solidarität - FFC Lichtenrade Ost 0:7 (0:3)
Tore: 0:1 Basti, 0:2 Olli, 0:3 Basti, 0:4 Alex, 0:5 Sascha, 0:6 Falko, 0:7 Sascha
Aufstellung:
Schubi - Micha, Sven S. , Uwe, Olli - Andi, Benni, Alex, Falko - Haase (Pepper), Basti
Der FFC spaziert in die nächste Runde…!!
Stammkeeper Schubi und der aus seinem Urlaub in Ägypten zurückgekehrte Olli standen wieder zur Verfügung und somit in der Startelf.
Der Gastgeber, der lediglich mit acht Männern antrat, war von Beginn an auf Schadensbegrenzung aus.
Über die komplette Spielzeit versuchten die Hausherren mittels einer weit aufrückenden Viererabwehrkette die Gäste ins Abseits zu stellen und ihnen somit das Leben und den Spielaufbau schwer zu machen.
Der FFC dominierte die Partie, ließ den Ball von Beginn an durch die eigenen Reihen laufen.
Trotz einiger guter Ansätze ließ der erste Treffer zehn Minuten auf sich warten:
Falko kam ungehindert über den rechten Flügel und flankte punktgenau auf Basti, der den Ball unnachahmlich unter die Latte in den Winkel köpfte. 0:1!!
Der erste Schritt war getan und der nächste ließ die mitgereisten Spielerfrauen, Kinder und die Mannschaftsteile an der Seitenlinie nicht lange warten.
Haase war es, der den Schlussmann der Gastgeber nach einem Rückpass unter Druck setzte. Dieser musste überhastet die Kugel loswerden und passte ungenau in Richtung seines Mitspielers. Erholt und geistesgegenwärtig konnte Olli die Verzweiflungstat abfangen und schob blitzschnell ins lange Eck ein. Unser Urlauber machte das 0:2!!
Ohne jedwede Gefahr für den FFC plätscherte das Spiel in den Folgeminuten dahin. Die Gäste gingen zuweilen etwas fahrlässig mit ihren Möglichkeiten und Chancen um. Sowohl der nasse Boden als auch die gegnerische Abseitsfalle wurden des Öfteren unterschätzt, sodass es mitunter zu unnötigen Ballverlusten kam.
Nach zahlreichen aussichtsreichen aber erfolglosen Gelegenheiten, war es erneut Falko der wieder auf seiner rechten Seiten eingesetzt wurde und wieder eine Präzisionshereingabe auf Basti schlug.
Dieser stieg hoch und nickte kraftvoll aus 16m (!!) Torentfernung ein. 0:3!!
Mit dieser komfortablen und zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Führung ging's ab zum Pausentee.
Zur zweiten Halbzeit gab Coach Udo Pepper die Möglichkeit zu mehr Spielpraxis und brachte ihn für Haase.
Es war kaum angepfiffen, schnappte sich Benni in der eigenen Hälfte den Ball um den nächsten Treffer einzuleiten:
Während die gegnerische Abwehr einen Pass erwartete, und sich formierte um erneut ein Abseits zu erzwingen, trennte Benni sich mal nicht vom Spielgerät, sondern überwand die Viererkette mit einem kurzem Sprint und machte sich Richtung 16er auf.
Ein hinterher geeilter Verteidiger konnte Benni in letzter Sekunde im Strafraum stellen und blockte den Versuch. Den Abpraller empfing Alex, legte sich den Ball kurz vor dem 16er mustergültig zurecht. Ein Blick, ein hervorragender angeschnittener Schuss, die Kugel schlug ins linke Eck ein. Das 0:4!!
Der FFC fand zunehmend mehr Freude am Geschehen und trug einen Angriff nach dem anderen vor. Selbstsicher spielten die Gäste nach Abstößen des Gegners zu ihrem eigenen Schlussmann, bauten das Spiel behutsam über die eigenen Verteidiger auf, wechselten die Flügel und das Tempo ganz nach Belieben.
Auch die Verteidiger schalteten sich euphorisch sowohl bei Standardsituationen als auch bei schnellen Kontern in das Offensivspiel ein, nie ohne für eine Absicherung durch einen Mitspieler zu sorgen.
Einen Galaauftritt hatte an diesem Tag Falko:
Nachdem er über rechts zwei Gegenspieler nicht gut aussehen ließ, drang er in den gegnerischen 16er ein und legte uneigennützig auf den inzwischen für Pepper (Muskelbeschwerden) eingewechselten Sascha vor. Dieser hat aus kurzer Distanz keine größeren Hürden mehr zu überwinden und jagt die Kirsche zum 0:5 in die Maschen!!
Der FFC gab sich damit jedoch noch nicht zufrieden.
Nachdem sich seine Abwehrspieler mitunter schon um die Bälle stritten, bekam Falko erneut das Spielgerät, nahm im gegnerischen Halbfeld wieder zwei Gegenspieler aus und überwand im 16er mit einem Haken auch noch den dritten. Dieses Mal wollte der Spielgestalter offenbar selbst mal und schob mühelos ins lange Eck ein. Was für ein 0:6!!
Doch die Partie war noch nicht gelaufen und das Gesehene sollte nicht alles gewesen sein.
Die Gäste stürmten munter weiter und mit einem kurzen durchgestecktem Pass wurde die Abwehrkette der Hausherren geknackt.
Kein Abseits, sodass ein rotes Inferno von 5(!!) Angreifern allein auf den Kasten der Gastgeber zustürmte.
Fünf gegen Einen. Der Keeper kam raus, ahnte und parierte den versuchten Querleger erfolgreich, um gleich den Konter einzuleiten.
Die Platzherren befanden sich zum ersten Mal in dieser Begegnung in Nähe des Gästetores und betraten sogar den Strafraum.
Ein Stürmer kam bei Körperkontakt mit seinem Gegenspieler zu Fall.
Der Unparteiische zeigte auf den Punkt.
Der bisher noch nicht geprüfte Schubi durfte sich nach Abwesenheit sofort wieder beweisen und hielt das 0:6 seiner Mannschaft im sprichwörtlichen Wortsinn fest!!
Den Endstand stellte Sascha wenig später mit einem strammen Rechtsschuss her.
Der FFC vergab in der zweiten Hälfte die eine oder andere hochkarätige Möglichkeit, um das Ergebnis zweistellig zu gestalten.
Zahlreiche sehenswerte, stimmige Spielzüge und höchst anspruchsvolle, vorbereitende Einzelaktionen unterstrichen dennoch die gezeigte Mannschaftsleistung.
Fazit: Aus Solidarität belässt es der FFC gegen stets tapfere, faire Gegner beim 0:7...
Bericht: Willi
FFC Lichtenrade Ost - Flughafen Tempelhof 3:1 (1:1)
Tore: 0:1 Gegner
1:1 Roman , 2:1 Benni, 3:1 Sascha
Bes. Vorkommnisse:
Rote Karte für Gegner (95. Min.)
Rote Karte für Sebi (96. Min.)
Aufstellung:
Andi - Micha, Sven S. , Uwe, Georg (Pepper) - Sebi, Benni, Boris, Falko - Roman, Alex
0:1 Rückstand, 3:1 Sieg!!
Mit Ausnahme von Basti, für den Roman ins Aufgebot kam, konnte der neue Chefcoach Udo auf die Startelf des letzten Spieltags zurückgreifen.
In der Manier eines Hausherren nahm der FFC sofort nach Anpfiff das Spiel an sich und erarbeitete sich in den ersten Minuten sehenswerte Möglichkeiten. Die beste vergab Uwe, der nach hervorragender Vorbereitung über den rechten Flügel den Ball nicht optimal traf und links neben das Tor schoss.
Nach starker Anfangsphase wurde das Spiel in den kommenden Minuten etwas zerfahrener.
Auch die Gäste wollten nun etwas mitspielen und ließen ihre spielerische Klasse mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte bis vor den Strafraum des FFC aufblitzen.
Mehr zu sehen gab es zu diesem Zeitpunkt von den Gästen nicht, aber zu hören. Ein Gegner deutete die komplette Spielzeit seine Fähigkeiten nicht durch spielerische Akzente, sondern mit lautem Aufschreien bei jedem Kontakt bzw. Zweikampf an.
Der FFC, davon unbeeindruckt, organisierte seinen Spielaufbau ruhig aus den eigenen hinteren Reihen. Doch die Ruhe wurde nach ca. 25 Min. gestört:
Als Andi vom Rand des 16ers ein Pass misslang, schaltete eine gegnerischer Stürmer eine Sekunde schneller und hatte keine Mühe ins leere Tor einzuschieben. 0:1!
Der FFC musste nun agieren.
Falko wurde von linker Seite im gegnerischen Strafraum eingesetzt, kam in Grundliniennähe in Bedrängnis und konnte noch auf Roman ablegen. Dieser belohnte Falkos Einsatz mit einem kompromisslosen Schuss ins lange linke Eck. Die Antwort und der Ausgleich zum 1:1!!
Mit dem 1:1 und ohne weitere nennenswerte Aktionen ging's zum Pausentee.
Frisch und heiß auf mehr kam der FFC aus der Kabine, besonders in Person von Benni. Gleich nach dem Anstoß der Gäste ahnte der Neuzugang einen Pass und preschte dazwischen. Er ließ mit Ball den ersten Gegenspieler im Mittelfeld stehen, umkurvte kurz vor dem 16er mühelos den zweiten und schob die Kugel am Torwart vorbei ins lange Eck.
Kaum gespielt und schon klingelte es zum 2:1 sofort nach Wiederanpfiff!!
Die Gäste konnten sich den Ball wieder an den Mittelpunkt legen. Sollten sie doch in den kommenden 45 Minuten , abgesehen von zwei harmlosen Chancen via Freistoß und (mal wieder) einem langen Pass, nicht mehr wirklich über diese Höhe hinaus kommen.
Die Gastgeber wollten unbedingt die Führung ausbauen und kamen im Minutentakt vor das gegnerische Tor.
Auf der linken Seite sorgte Sebi für gefährliche Hereingaben, auf der rechten machte die Achse Roman - Falko erheblich Druck.
Doch auch bei Standardsituationen waren die Hausherren gefährlich:
Zunächst war es Benni, der sein Freistoßtor von letzter Woche kopieren wollte: Wieder waren es 20m Torentfernung und wieder standen Benni und Sebi parat. Ersterer trat an, überwand erneut die Mauer, aber der Keeper war aufmerksam und ahnte die Ecke.
Dann waren es drei Ecken in Folge die für Aufsehen sorgten und die Arme an der Seitenlinie schon in die Höhe schnellen ließen:
Uwe durfte als Erster und drückte sehenswert einen aufsetzenden Kopfball aus kurzer Distanz Richtung Tor, doch der Keeper parierte und klärte gerade noch so über die Latte zur nächsten Ecke.
Dann war es Micha der zum Kopfball kam, den Schlussmann überwand, jedoch am linken Pfosten scheiterte. Wieder wurde zur Ecke geklärt.
Die dritte Ecke endete in einem Durcheinander im Strafraum, das mit einem schönen Drehschuss hätte beendet werden können, aber der Keeper entschärfte den letztlich etwas zu ungenauen Versuch.
Der FFC dominierte die zweite Hälfte weiterhin nach Belieben. Von Flughafen gab's nichts mehr zu sehen, nur gelegentlich mal was zu hören.
Nach hochkarätigen Möglichkeiten durch Benni und Alex, die knapp am Torhüter scheiterten, war es Roman der sich in der eigen Hälfte den Ball erkämpfte, den rechten Flügel ab- und dem Gegenspieler weglief, um eine präzise flache Flanke auf den inzwischen eingewechselten Sascha zu spielen. Dieser kam leider eine Fußlänge zu spät, um den entscheidenden Treffer zu erzielen.
Die Anspannung wuchs angesichts der zahlreichen nicht genutzten Chancen und einigen umstrittenen und auf beiden Seiten kontrovers diskutierter Schiedsrichterentscheidungen.
Die letzten Minuten dieses Spiels sollten jedoch die Gemüter zusätzlich erhitzen.
Benni konnte sich auf der linken Seite durchsetzten, brachte kurz vor der Grundlinie den Ball scharf auf den im Rückraum lauernden Sascha, der nur noch den Fuß hinhalten musste und ins lange Eck einschieben konnte.
Das erlösende 3:1!!
Die Partie war gelaufen. Der Schiedsrichter räumte auf Grund von Verletzungspausen und Wechseln 5 Minuten Nachspielzeit ein.
In den allerletzten Spielminuten nahm sich Benni erneut im gegnerischen Halbfeld ein Herz und den Ball, um sich Richtung gegnerisches Tor aufzumachen. Ein Verteidiger hatte jedoch Einwände und brachte Benni von hinten zu Fall.
Es kam zu Rudelbildungen, Diskussionen und Handgreiflichkeiten.
Das Einsteigen des Verteidigers wurde mit der Roten Karte geahndet.
Sebi wurde ebenfalls des Feldes verwiesen.
Nachdem die Betroffenen den Platz verlassen hatten und jedweder Gesprächsbedarf mit dem Schiedsrichter erläutert wurde, wurde die Partie wieder angepfiffen, um sie nach einer Minute zu beenden.
Fazit: Einen Rückstand gedreht, den Gegner dominiert und eine selten starke zweite Halbzeit gespielt!
Aber: Der FFC sorgt erneut für Gesprächsstoff!
Bericht: Willi
SC Bison - FFC Lichtenrade Ost 2:4 (2:3)
Tore: 0:1 Boris, 1:2 Benni, 1:3 Sebi, 2:4 Falko
1:1 Gegner (FE), 2:3 Gegner (FE)
Bes. Vorkommnisse:
Rote Karte für Gegner
Gelb-Rote Karte für Sven
Grob unsportliche Tätlichkeit (Ellbogencheck) gegen Georg
Aufstellung:
Andi - Micha , Sven S. , Uwe , Georg (Sascha) , - Sebi , Boris , Benni , Falko - Basti , Alex
Auswärtssieg!!! Auswärtssieg!! Auswärtssieg!!
Der FFC trat in Neukölln mit zwei neuen Spielern in der Startformation und gerade mal einem bzw. 2 Ersatzspielern (DANKE an Marci!!) auf der Bank zum "erneuten Saisonauftakt" an.
Bei herrlichem Wetter an der Johannisthaler Chaussee nahm der Hausherr nach Anpfiff gleich mal das Heft in die Hand und trug direkt vom Anstoß den 1. Angriff vor das Tor des FFC.
Davon unbeeindruckt blieben die Gäste in den ersten Spielminuten zunächst souverän abwartend, ließen Bison kommen und störten den Gegner früh.
Wie man's richtig macht zeigte der FFC mit seinem ersten Angriff:
Sven setzte Basti auf dem linken Flügel ein, der flankte kurz vor der Grundlinie auf Boris und dieser haute den Ball volley ins lange rechte Eck! Wunderschönes Tor nach 7 Min.!!
Bison versuchte meist ihre Stürmer mit langen Bällen in Szene zu setzen, von flüssig vorgetragenen Spielzügen war da wenig zu sehen. Leider war auch solch eine Situation ausschlaggebend für unseren ersten Gegentreffer. Bei einem langen Ball in den Strafraum des FFC kreuzte Micha im 16er etwas ungestüm den Laufweg des Gegners. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. 1:1. Eine vertretbare Entscheidung.
Nach dem Ausgleich lief das Spiel hin und her. Beide Mannschaften erspielten sich ihre Möglichkeiten, jedoch war kaum eine zwingend.
Bis der FFC einen Freistoß vor dem gegnerischen Strafraum zugesprochen bekam:
20m Torentfernung. Neuzugang Benni und Sebi standen am Ball, besprachen sich. Der Schiri korrigierte die Mauer, bevor er den Ball freigab. Der Rechtsfuß Benni lief an und zirkelte den Ball über die Mauer ins lange linke Eck! Der Keeper staunte regungslos. Traumtor zum 1:2!!
Der FFC führte erneut und das nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt.
Doch damit noch nicht genug. Nach Wideranpfiff nahmen die Gäste das Zepter in die Hand, um ihren psychologischen Vorteil auszuspielen.
Was kommen sollte, war ein Musterspielzug bei dem Jenne mit der Zunge geschnalzt hätte:
Uwe schickte auf Höhe der Mittellinie Falko den rechten Flügel entlang. Dieser nahm den Ball mit, ließ dafür den Gegner stehen und nicht gut aussehen und flankte kurz vor der Grundlinie auf den im Rückraum wartenden Sebi. Der nahm den Ball gekonnt an und versenkte ihn in entgegensetzter Torwartlaufrichtung. 1:3!!
Der FFC war nun nach ausgebauter Führung die klar dominierende Mannschaft. Ließ dem Gastgeber mit flüssigen Paradespielzügen keine Chancen und legte beinahe das 1:4 nach: Wieder war es Falko der von halbrechts in den gegnerischen Strafraum eindringen konnte und den Torwart aus spitzem Winkel im kurzen Eck halbhoch überlisten wollte. Doch der Schlussmann war aufmerksam und klärte gerade noch so mit den Fingerspitzen zur Ecke.
Der Gastgeber fiel zu Ende der ersten Halbzeit nur noch mit unschönen Spielszenen auf. Mit groben Fouls und unsportlichem Verhalten machte Bison seinem Ärger Luft. Ein Spieler Bisons, der kurz zuvor schon zwei Mal durch überhartes Einsteigen aufgefallen war, diskutierte nach einer umstritten Situation an seinem eigenen Torwart so lange mit dem Schiedsrichter bis er des Feldes verwiesen worden ist.
Die Gemüter auf und neben dem Platz waren nach dieser Entscheidung zusätzlich erhitzt.
Die letzte Szene vor dem Halbzeitpfiff: Ein Gegner konnte in den Strafraum des FFC eindringen, versuchte an Sven vorbei zu ziehen, dieser kann sein Bein nicht schnell genug zurück ziehen und bringt den Gegner zu Fall. Wieder ein Foulelfmeter für die Hausherren und der Anschlusstreffer für Bison.
Mit dem 2:3 ging's ab zum Pausentee.
Bison, nur noch zu zehnt, versuchte erwartungsgemäß von Beginn an der zweiten Hälfte den dünnen Vorsprung der Gäste aufzuholen. Wie bereits zu ersten Halbzeit verhielt sich der FFC abwartend und reagierte zurückhaltend, zunächst auf die Defensive konzentriert, auf das Anrennen der Gegner.
Bison war engagiert, erarbeitete sich die eine oder andere Torchance. Doch weder die harmlosen Torschüsse, noch die noch ungefährlicheren Ecken konnten Andi in Verlegenheit bringen.
Das Spiel entwickelte sich zu einem Kampf. Der FFC konzentrierte sich auf sein Defensivverhalten und suchte die Konter, die sich auch zunehmend durch das Aufrücken des Gegners boten.
Diese Freiräume nutze Sebi auf seiner linken Seite und schickte Falko mit einem brand(t)gefährlichen Pass in Richtung des gegnerischen Strafraums.
Falko nahm den Ball mit, enterte den 16er und kam auf einmal ins Straucheln. Während Sebi noch dachte, dass Falko vertändelt, patzte der sichtlich irritierte Torwart beim Herauskommen ebenfalls, sodass Falko - wieder aufrecht laufend - problemlos zum 2:4 einschieben konnte.
Bison steckte nicht auf, rannte mit dem Mute der Verzweiflung das Tor des FFC an und wurde durch folgende Szene ermutigt.
Nachdem Sven schon mit Gelb vorbelastet war, wurde er auf Grund wiederholten "Ballwegrollens" mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen.
Die letzten 15 Min. ereigneten sich zum Nervenkrieg. Zehn gegen Zehn kämpften erbittert gegen den Gegner und die eigenen schwindenden Kräfte.
Dass Bison leider nervlich labil und trotz zahlreicher Konzessionsentscheidungen des Schiedsrichters mit seiner Leistung unzufrieden war, zeigte sich in einer grob unsportlichen Tätlichkeit gegen Georg. Der vom Schiedsrichter ungeahndete, da nicht gesehene Ellbogencheck zwang Georg zur Spielaufgabe. Für ihn kam Sascha als nun einzige Spitze ins Spiel und Basti zog sich als zusätzliche Kraft in die Abwehr zurück.
Obwohl der FFC noch zwei Mal durch Benni mit ansehnlichen Schüssen gefährlich konterte und den Sack hätte zumachen können, landeten die Versuche von Bison nur noch am Fangzaun, sodass die Gäste das 2:4 mit über die Zeit nahmen und einen verdienten Auswärtssieg einfuhren.
Fazit: Der FFC brilliert mit sehr ansehnlichen Spielzügen und Toren in seinem "Saisonauftakt" und fährt mit einer tollen kämpferischen Mannschaftsleistung den ersten 3er dieser Saison ein…!!
(Geiles Spiel Jungs!!!)
Bericht: Willi
09.09.2006
Blau Weiß Hansa - FFC Lichtenrade Ost 3:2 (0:1)
Tore:
0:1 Haase, 0:2 Andi
1:2 Gegner, 2:2 Gegner, 3:2 Gegner
Aufstellung:
Schubi - Micha, Sven S., Uwe, Olli - Sebi, Christof, Haase, Boris, Andi - Basti
Mit gerade mal elf Mann hieß es gegen BW Hansa sich zu revanchieren und einen Sieg einzufahren.
Hansa, die ebenfalls ohne Ersatzspieler und zudem offensichtlich mit Spielern von ihren alten Herren angetreten sind, überließen uns gleich zu Beginn der Partie die Spielgestaltung.
Der FFC nahm das Heft von Anfang an auch dankbar in die Hand und konnte sich aus dem gesicherten Halbfeld über die Flügel die eine oder andere sehenswerte Möglichkeit herausspielen.
So konnte Andi nach brillantem Pass von Haase den Ball zwar geschickt über den herausgrätschenden Torwart lupfen, traf jedoch nur die Latte und konnte auch im Nachköpfen nicht mehr verwandeln.
Die nächste Großchance gehörte Sebi: Aus ca. 20m zog er einen DIREKTEN ansehnlichen Freistoß zwar perfekt an der Mauer vorbei, traf jedoch leider nur den Pfosten.
Da sich Hansa nur gelegentlich nicht nennenswerte Chancen erspielte, konnten wir mit unter nach belieben kombinieren, taten es leider trotzdem zu selten. Auch nach Musterspielzügen über die Flügel kamen wir, wie z.B. Boris nach präziser Hereingabe von Basti, häufig einen Schritt zu spät.
Doch das Warten sollte ein Ende haben: Nach Flanke von Boris köpfte Haase mühelos aus 7m ins lange Eck.
Ohne weitere spektakuläre Szenen ging's zum Pausentee.
In der 2. Halbzeit folgte ein Auftakt nach Maß: In der 47. Min. kommt Andi von halb links in den Strafraum, verlädt Abwehrspieler und Torwart und trifft wunderschön ins lange Eck.
Doch nach dieser komfortablen Führung ließ wir unser eigenes Spiel schleifen und den Gegner zunehmend ins Spiel kommen. Unaufmerksamkeiten und Unkonzentriertheiten häuften sich.
Die eigentlich schon geschlagenen Hanseaten nahmen unsere Fehlpässe gerne an und kamen durch fahrlässig allein gelassene Stürmer zu guten Torchancen.
Unsere Nervosität wuchs , der Gegner witterte seine Chance und bekam seine 2. Luft.
So wurde ein Hanseat über unsere rechte Seite lang geschickt, konnte sich durchsetzen und brachte den Ball flach in den Strafraum. Sein Mitspieler hatte frei stehend keine große Mühe den Fuß hinzuhalten und ließ Schubi aus ca. 6m keine Abwehrchance.
Nur noch 1:2!
Als wenn der Gegentreffer nicht schon genug gewesen wäre, musste Christof verletzungsbedingt den Platz verlassen. Zu zehnt hieß es nun den anscheinend ungefährdeten Sieg nach Hause zu schaukeln.
Doch das sportliche Geschehen in unseren Reihen ist in den darauf folgenden Minuten noch weiter in den Hintergrund gerückt.
Nach verbalen Auseinandersetzungen, die es angeblich schon in der 1. HZ gab, und die sich in der 2. HZ wohl wiederholt mehrten, verwies Boris Sebi Mitte der 2. Hälfte des Feldes.
Die letzten beiden Gegentore fielen in nur kurzen zeitlichen Abständen.
Obwohl noch Restspielzeit vorhanden war, konnten wir auf dem Platz keine nennenswerten Akzente mehr setzen.
Die überraschten Hanseaten brachten das Spiel bis zum überpünktlichen Abpfiff über die Zeit.
Fazit. Über dieses Spiel wird zu reden sein…
Bericht: Willi
FFC Lichtenrade Ost - Twins United 0:1 (0:0)
Tore: 0:1 Gegner
Aufstellung:
Schubi - Olli, Micha, Uwe (Sven), Georg - Andi, Falko, Boris, Sebi - Basti (Sascha), Roman
Saisonauftakt. Wieder einmal sehr viel vorgenommen aber irgendwie doch alles beim alten.
Die Vorzeichen waren gut. Wir hatten (trotz noch einigen schwebenden Transfers) einen gut gefüllten Kader, waren hoch motiviert und sind relativ gut durch die Vorbereitung gekommen.
Doch alle Euphorie schien mit dem Anpfiff dahin. Die Zwillinge begannen druckvoll und spielten den Ball gefällig durch die eigenen Reihen. Wenn auch im Abschluss ungefährlich, hatten sie zunächst mehr vom Spiel.
Wir waren stets einen Schritt zu spät und rechneten wohl insgeheim mit sicheren Punkten. Dabei hätte die letzte Saison (zweimal 1:1) eine Warnung sein sollen.
Nach einer Ecke versuchte es ein Zwilling aus der zweiten Reihe. Kein Gewaltschuss aber gut platziert. Für den geschlagenen Schubi rettete die Latte. Nach diesem Hallo-wach Effekt (und dem folgenden Donnerwetter unseres Schlussmanns), kamen wir besser ins Spiel und erspielten uns gute Chancen. Zunächst verfehlten diverse Fernschüsse ihr Ziel. Dann bekam Falko einen langen Ball im Strafraum gut unter Kontrolle aber verfehlte das lange Eck knapp. Die beste Chance hatte Basti. Nach klugen Pass aus dem Mittelfeld startete er im richtigen Moment (kein Abseits) und war frei vor dem Keeper. Doch leider versagten im Abschluss die Nerven.
Die beste Chance der Zwillinge machte Schubi zunichte, als er nach einem leichtsinnigen Ballverlust im Mittelfeld Kopf, Kragen und Fuß riskierte und sich vor den herannahenden Stürmer warf.
Somit ging es torlos zum Pausentee.
Für den angeschlagenen Uwe kam Sven ins Spiel.
Auch in der zweiten Halbzeit fiel uns nach vorne wenig ein. Doch auch die Twins brachten zunächst wenig nach vorne zustande. Mitte der zweiten Halbzeit dann eine Druckphase der Twins, in der Schubi erst einen 16m Schuss zur Ecke lenkte und dann in höchster Not den Ball von der Linie klärte. Den dabei entstanden Zusammenprall übersteht Sven mit einem angeknacksten Daumen.
Dann kurz darauf die spielentscheidene Szene. Einen langen Ball in die Spitze fing Sven gekonnt mit der Brust ab. Weltklasse!
Den darauf folgenden Pass nach Außen spielte er dem Gegner direkt in die Füße. Kreisklasse! Dieser flankte sofort in den Strafraum wo Boris der Ball unter den Füßen durchrutschte und sein Gegenspieler nach kurzer Annahme den Ball in die Maschen drosch.
In der Offensive waren wir nun besser und kamen gefährlicher vor das Tor.
Die meiste Gefahr ging dabei von Ecken aus. Die beste Chance hatte Boris der einen Kopfball knapp neben das Gehäuse setzte. Kurz vor Ende verlies Basti angeschlagen das Feld und Sascha ersetzte ihn.
Unser einziges Tor an diesem Tag erzielte Sebi mit einem sehenswerten Freistoß aus 20m. Leider war der Freistoß als indirekt angezeigt und das Tor somit nichtig.
In der Schlussminute hatte Roman noch den Ausgleich auf dem Fuß. Im Strafraum drehte er sich um seinen Gegenspieler und schoss direkt. Zwar platziert doch leider zu schwach und der Keeper hielt die Führung fest.
Fazit: Ernüchternder Saisonbeginn der allen gezeigt haben sollte, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben.
Bericht: Olli |